„Die Schere zwischen Reich und Arm“ - ein Anlassfall

Reich und Arm hat es immer gegeben - Königshäuser und deren Untertanen etwa, oder die 2-Klassen-Gesellschaft auf dem legendären Schiff Titanic.

Was jedoch in Zeiten anno Ende 2010 wirklich frustriert, ist die Schere zwischen Mittelstand und Reich und das diesbezügliche zur Schau stellen.

Wenn ich heute lese, dass sich Herr Meischberger nicht mehr erinnern könnte, was er für 100.000 Euro (1,376 Millionen Schilling) an Beraterprovision überhaupt getan hätte, dann macht dies einen Otto-Normal-Bürger einfach wütend. Wenn ich meine vereinbarte "Einkaufsreserve" ausnutze, geschweige denn überziehe, zahle ich Zinsen, dass es mir die Ohren anlegt.

Wenn jemand durch langjährige Arbeit und regelmäßige Sparraten sich ein kleines Vermögen geschaffen hat, ist dies völlig in Ordnung! Wenn jedoch durch - sagen wir mal - "eine Hand wäscht die andere" (bis zur gänzlichen Klärung gilt die Unschuldsvermutung) Summen transferiert werden, die viele von uns in ihrem gesamten Erwerbsleben nicht bekommen ("verdienen" würden es viele!), macht dies einfach wütend – und hier wiederhole ich mich bewusst.

Zugegeben: Anlassfall für meine Zeilen sind "BUWOG, Grasser, Meischberger & Swarovsky" - jedoch ist die Schere zwischen Reich und Arm ein Phänomen, welches gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie derzeit noch mehr belastet.

Arm und reich - dies kann auch ein Mittelklassewagen und eine Limousine auf ein und dem selben Parkplatz sein. Mehr jedoch schmerzt das offensichtliche zur Schau stellen, dass man selbstverständlich in Kitzbühel oder Lech am Arlberg Einkaufen gehen und an einem Nachmittag ohne lange zu überlegen tausend Euro und mehr ausgeben kann.

Mit meinen Zeilen möchte ich niemanden angreifen - ich möchte nur Bewusstsein schaffen dafür, dass Berichte á la "BUWOG, Grasser, Meischberger & Swarovsky" einfach weh tun können - wenn am Ende vom Geld noch soviel Monat da ist.

Autor:

Ivo-Ferdinand Kaier aus Klagenfurt

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