Weg zur echten Studentenstadt

Wollen Studenten unterstützen: Karl Voitischek, Julian Geier und Sarah Jannach
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  • Foto: Junge ÖVP
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KLAGENFURT. Bisher wurden unter dem Titel „Studenten-Willkommenspaket“ seit dem Jahr 2011 rund 500.000 Euro von der Stadt locker gemacht. Das Geld wurde für STW-Semestertickets und Strandbadeintritte verwendet. 1.101 Personen konsumierten diese Pakete, aber nur 393 blieben in Klagenfurt gemeldet. Geht es nach der JVP-Klagenfurt, soll dieses System bald der Vergangenheit angehören und durch einen attraktiven Studenten-Bonus ersetzt werden.

200 Euro pro Semester

„Wir wollen mehr Leben, mehr Jugend, mehr Gedankenaustausch in der Stadt. Klagenfurt soll ein neues Zentrum für Jugend, Studierende und junge Ideen sein. 200 Euro pro Semester für jeden Studierenden unter 27 Jahren, der in Klagenfurt seinen Hauptwohnsitz hat, wären ein großer Anreiz“, sagt der gf. JVP-Obmann Julian Geier.
Kaum Kosten durch Finanzausgleich. „Es soll auch ein Treuebonus sein. Viele Studierende gehen nach Graz, Wien und andere Uni-Städte. Auch sie sollen einen Bonus bekommen, wenn sie in Klagenfurt gemeldet bleiben“, ergänzt ÖVP-Gemeinderat Karl Voitischek. Zu den Kosten: „Mit jedem neuen Bürger bekommt Klagenfurt rund 1.100 Euro pro Jahr mehr an Ertragsanteilen vom Bund. Zudem sollten das bisherige Willkommenspaket und die Semesterkarten gestrichen werden. Die Aktion würde sich damit selbst tragen und bei entsprechendem Zuzug sogar ein finanzieller Erfolg für die Stadt werden – ganz abgesehen von der Frequenz für Geschäfte, Gastronomie und Dienstleister“, rechnen die beiden Jungpolitiker vor und stützen sich bei ihren Prognosen auf das statistische Jahrbuch der Stadt und einen Kontrollamtsbericht zum Thema „Willkommenspaket“. 
Die JVP will nun Unterstützer ihrer Idee in der Stadtpolitik finden, um bereits im Jahr 2016 mit dem Studentenbonus starten zu können.

Autor:

Markus Vouk aus Klagenfurt

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