Andreas Heraf wird sportlicher Leiter der WAC-Akademie

In der WAC-Akademie: Andreas Heraf (re.) mit Christan Puff und Reinhard Tellian.
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  • hochgeladen von Markus Vouk

KLAGENFURT. Der ehemaliger Nationalteam-Spieler Andreas Heraf wird interimistisch sportlicher Leiter der WAC-Fussballakedmie im Sportpark Klagenfurt. Der 48-jährige gebürtige Wiener – der im ÖFB für die Nachwuchsakadememien zuständig ist – wird die Funktion beim WAC bis Ende der Frühjahrsaison ausüben. Er wird weiterhin die U17-Nationalmannschaft trainieren.

Modernen Fußball etablieren

Aufgrund der Vorgaben des Fußballverbandes musste der WAC nach dem Abgang von Herbert Grassler möglichst schnell einen neuen sportlichen Leiter finden. "Es freut mich, dass wir einen Leiter mit einem klingenden Namen finden konnten. Heraf kennt die Akademie und wird es schaffen die Mannschaften und das Trainerteam mitzureißen", sagt Reinhard Tellian, Geschäftsführer der WAC-Akademie. Von Heraf erwartet sich Tellian, dass er den modernen Jugendfußball, mit einer aggressiven nach vorne gerichteten Verteidigung, in den Mannschaften etablieren kann. Der ehemalige Nationalteamspieler – der als Profi auch beim FC Kärnten spielte – wird der Akademie zwei Tage pro Woche zur Verfügung stehen. "Wir werden die Zeit optimal nutzen. Ich werde bereits heute Gespräche mit dem Trainerteam führen", sagt Heraf und weiter: "Mein Ziel ist es, dass weitere Spieler den Sprung über die WAC-Amateure in die Kampfmannschaft schaffen".

Schwierige Trainersuche

In der Frühjahressaison wird die Suche nach einem sportlichen Leiter für die Akademie weiter gehen. "Die meisten Trainer, die die Vorgaben des ÖFB erfüllen, haben laufende Verträge. Jene, die daheim sitzen und Daumen drehen, können keine Akademie leiten", sagt Tellian. Laut Heraf gibt es in Kärnten mehrere geeignete Trainer. "ich bin mir sicher, dass wir bis zum Sommer eine sehr gute Lösung finden werden", ist Heraf überzeugt.

Fortbestand ist gesichert

Auch wenn die Kampfmannschaft des WAC derzeit um den Abstieg kämpft, ist die Zukunft der Akademie in Klagenfurt gesichert. "Egal wie die Saison ausgeht, die Akademie wird weiter bestehen. Jeder Bundesligaverein darf eine Akademie führen", sagt der Geschäftsführer und weiter: "Da wir enge Kooperationen mit mehreren Schulen haben, werden wir auch weiterhin in Klagenfurt bleiben." Das Land unterstützt den Betrieb der Akademie mit rund 500.000 Euro pro Jahr. Von der Stadt Klagenfurt werden 116.000 Euro beigesteuert.

65 Nachwuchskicker

In der Akademie werden derzeit drei Mannschaften mit 65 Spielern betreut. In der Ausbildungsstätte des Bundesligisten sind 17 Personen beschäftigt. Vierzig Nachwuchskicker sind im Internat untergebracht.

Autor:

Markus Vouk aus Klagenfurt

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