Profikarriere als Ziel

Die Nummer eins im KAC-Gehäuse, Markus Heil, hat sich gut entwickelt und zeigte mit starken Leistungen im Frühjahr auf
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  • Foto: Kuess
  • hochgeladen von Harald Weichboth

Der 19-jährige Klagenfurter Markus Heil hat sich
zum Ziel gesetzt, eine Profi-Karriere anzustreben.

Markus Heil steht mitten im Matura-Stress. Am Montag absolvierte der HTL-Schüler den letzten schriftlichen Prüfungsabschnitt. Ende Juni folgen die mündlichen Fächer. Für den Tormann des Unterligisten KAC war es immer wichtig, einen Schulabschluss vorzuweisen, um sich im weiteren Leben eine solide Basis zu schaffen. Nach Absolvierung des Bundesheer-Dienstes will er versuchen, sich als Profi-Fußballer zu verdingen.
Vier Spiele ohne Gegentreffer
Im Jahre 2007 wechselte Heil vom SC Ebenthal zum KAC, bei dem er sich in dieser Saison zur Nummer eins entwickelt hat. „Ich bin derzeit gut drauf. In vier aufeinander folgenden Matches bekam ich kein Tor. Im Frühjahr haben wir noch kein Spiel verloren, dass lässt auf mehr hoffen“, so Heil.
Mit seinen 1,87 Metern besitzt der Klagenfurter gute körperliche Voraussetzungen, um sich als Profi zu versuchen. Mit KAC Torman-Trainer Johann Smrechnik und Vater Herbert wird bereits nach Vereinen gesucht, die für ihn geeignet wären. „Zu meinen Stärken zählen die Entschlossenheit und Reaktionsfähigkeit. Außerdem kann ich das Spiel gut lesen. Die Abstoßtechnik ist aber noch nicht ganz ausgefeilt“, so Heil.
„Habe höhere Ziele“
Deutschland, Italien und England wären seine Favoriten, sich als Profi sein Geld zu verdienen. „Ich will höher hinaus. Die österreichische Liga ist nicht mein primäres Ziel und ich bin zu hundert Prozent davon überzeugt, dass ich es auch schaffen kann“, sagt der ehrgeizige Goalie.
Vor Matchbeginn hat er sich ein Ritual festgelegt. „Ich klopfe immer ein Mal an die Querlatte und sage mir, dass ich heut den Kasten sauber halte. Außerdem packe ich meine Fußballtasche immer nach dem gleichen Prinzip.“
Mit der bestandenen HTL-Matura im Rücken lässt sich sein Vorhaben leichter verwirklichen. „Falls es nicht klappen sollte, wie ich es mir vorstelle, sehe ich nicht das Problem, mit leeren Händen auf der Straße zu stehen. Mein Elternhaus unterstützt vorerst meine Ambitionen. Ein technischer Beruf oder Studium sind immer noch möglich. Bereits während der Schulzeit wurden dementsprechende Kontakte mit Firmen geknüpft“, so Heil.
Ein weiteres Ziel dieser Saison ist für ihn, sich vor dem Stadt-Rivalen ASV zu platzieren.

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