Weltrekord trifft auf Weltmeister

Andreas Raelert und IRONMAN Austria-Chairman Helge Lorenz beim heutigen Pressegespräch im Seeparkhotel
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Die Veranstalter des IRONMAN Austria in Klagenfurt können mit einem Spitzenmann aufwarten. Der 36-jährige Rostocker Andreas Raelert, Inhaber des Langdistanz-Weltrekord (7:41:33 Stunden), soll sich am 30. Juni rund um den Wörthersee ein spannendes Duell mit dem Amerikaner Timothy O'Donnell liefern.

Seit 1996 ist Raelert als Profi im Einsatz und heimste etliche Titel ein.

Die größten Erfolge:
IRONMAN Weltmeisterschaft Hawaii: 2. Platz (2012, 2010), 3. Platz (2011, 2009).
IRONMAN Europameisterschaft Frankfurt: 1. Platz (2010) in 8:05:15 Stunden
Roth Langdistanz-Weltrekord 2011: Zeit: 7:41:33 Stunden

Im Vorjahr verpasste Raelert auf Hawaii Platz eins um fünf Minuten und drei Sekunden. "Ich bin trotzdem stolz auf mich, denn jede Niederlage motiviert mich noch mehr. Ich habe 2012 nicht Platz eins verloren, sondern Platz zwei erkämpft", so der Rostocker rückblickend.
Im Jahre 2011 stellte der Belgier Marino Vanhoenacker am Wörthersee in 7:45:58 Stunden eine bis dahin kaum vorstellbare neue IRONMAN-Bestzeit auf. Diese hielt jedoch nur eine Woche. Raelert setzte mit seiner in Roth erzielten Zeit noch einen drauf.

Der Herausforderer
Der US-Amerikaner Timothy O'Donnell (32) ist der schärfste Konkurrent auf den diesjährigen IRONMAN Austria-Titel in Klagenfurt. O'Donnell sicherte sich 2009 den ITU-Weltmeistertitel auf der Langdistanz und ist amtierender US-Champion auf der IRONMAN 70.3-Distanz. 2012 platzierte sich der 32-Jährige in Kailua-Kona unter den Top-10 und wurde in 8:33:28 Stunden Achter.

Raelert freut sich bereits jetzt auf seinen ersten Auftritt in Kärnten: "Es war immer ein Traum von mir nach Klagenfurt zu kommen. Die Streckenführung verspricht schnelle Zeiten, ob ich aber an meine Bestzeit herankommen kann, hängt von vielen Faktoren ab. Ich wünsche mir, dass das Wetter mitspielt und verspreche ein tolles Rennen."
Mit dem Druck, als Nummer eins gesetzt zu sein, stellt für ihn kein Problem dar. "Es ehrt mich und ist eine zusätzlche Motivation für mich. Es hängt natürlich auch viel von der Tagesform ab. Die Acht-Stunden-Marke möchte ich, wenn möglich, schon knacken", so Raelert, der dieses Rennen als Generalprobe für die Weltmeisterschaft auf Hawaii sieht. "Mein Traum wäre es, auf Hawaii ganz oben zu stehen. Ich bin zwar schon 36 Jahre alt, fühle mich aber noch stark genug, mir in den nächsten drei Jahren diesen Traum erfüllen zu können. Jetzt liegt mein Fokus aber auf die Vorbereitung auf den Ironman in Klagenfurt"

Start in zwei "Wellen"
Beim 15. IRONMAN Austria Klagenfurt gibt es heuer eine Neuheit für die Athleten. "Wir wollen den Profis und besten Age-Groupern die Chance auf ein noch spannenderes und schnelleres Rennen geben und das Feld auseinanderziehen", sagt Helge Lorenz, Chairman des IRONMAN Austria. Mit insgesamt 2800 Teilnehmern ist das Jubiläums-Rennen somit auch das größte in der Geschichte des IRONMAN Austria. "Es hat sich in den letzten 15 Jahren sehr viel getan und ich sehe noch Potenzial nach oben hin. Wichtig war für uns immer, dass wir die Fans am Streckenrand miteinbeziehen, so haben wir uns auch für dieses Jahr einiges überlegt. Ich sehe der Zukunft auf alle Fälle gelassen entgegen", so Lorenz.

Eine Lösung zeichnet sich in Sachen Parkplatz-Problematik beim Klagenfurter Strandbad ab. "Wir suchen gerade mit der Stadt Klagenfurt nach einer Lösung, um die Parkplatzsituation für die Strandbad-Besucher zu entschärfen", bekräftigt Lorenz.
Wer von den österreichischen Top-Athleten an den Wörthersee gelotst werden konnte, ist noch ein streng gehütetes Geheimnis und wird erst von den Veranstaltern bekanntgegeben.

Autor:

Harald Weichboth aus Klagenfurt

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