29.08.2014, 12:00 Uhr

"Billig ist nicht immer billig"

Susanne Kalensky vom Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten (Foto: AK/Helge Bauer)
Susanne Kalensky vom Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten rät, auch auf die Qualität der Schulartikel zu achten.


Die Schule geht wieder los, die Preisunterschiede bei Schulartikeln sind zum Teil sehr groß. Worauf soll man achten?
Susanne Kalensky: Eltern sollten nicht nur auf den Preis schauen - denn oft gehen billige Sachen sehr, sehr schnell kaputt. Ganz auffällig ist das zum Beispiel bei günstigen Filzstiften, die halten nicht einmal einen Monat lang. Billig ist also nicht immer billig.

Abgesehen von den Filzstiften - welche Schulartikel sollte man sich vor dem Kauf noch genau anschauen?
Auf jeden Fall die Schultasche. Sie sollte ein orthopädisch geformtes Rückenteil haben - speziell bei Volksschülern ist das wichtig. Sie sollte nicht zu klein und nicht zu groß sein und im Idealfall Reflektoren haben. Billige Schultaschen sind oft nicht reißfest und nicht wasserfest.
Wichtig ist auch, dass man darauf achtet, eine passende Füllfeder für seine Kinder zu kaufen. Sie sollte Griffmulden haben und gut in der Hand liegen. Eine Füllfeder hat ein Kind über mehrere Jahre hinweg, also spart man hier besser nicht.

Wenn man sich über die durchschnittlichen Preise von Schulartikeln informieren möchte - wo kann man das tun?
Auf der Homepage der Arbeiterkammer. Hier findet man die Schulartikel im Preisvergleich, Tabellen geben darüber Auskunft, welcher Artikel im Schnitt wie viel kostet.

Was raten Sie Konsumenten, die sparen möchten?
In den zehn Tagen bevor die Schule losgeht, gibt es überall Aktionen. Auf die sollte man ein Auge haben - denn dadurch kann man sich viel sparen.
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