15.09.2014, 00:46 Uhr

28. Straßenfest in Kierling

Peter und Monika Mayer umringen Regina Scholz, Wetter und Organisation passen
Seit 28 Jahren findet jedes Jahr das Straßenfest statt, diesmal bei trockenem und manchmal sonnigem Wetter. Der Festtag beginnt stets in der Kirche mit dem stimmungsvollen ökumenischen Gottesdienst. Danach spielte das Donautaler Dampfgebläse. Die Ansprache hielt StR Peter Mayer, der NR Johannes Schmuckenschlager, BHM Wolfgang Straub mit Gattin, LA Willi Eigner mit Gattin, BM Stefan Schmuckenschlager mit Familie, StR Holger Herbrüggen mit Gattin, StR Stefan Mann, StR Karl Hava, StR Martin Cerny, die Ortsvorsteher aus Maria Gugging, Johann Bauer, aus Kritzendorf, Franz Resperger, aus Weidlingbach, Traude Balaska und aus Kierling, Günter Knapp, begrüßte. Günter Knapp hatte vor 28 Jahren erstmals ein Straßenfest in Kierling veranstaltet und seither ist es eine Institution. Für Günter Knapp wird das Straßenfest das letzte Mal sein, das er als Ortsvorsteher erlebt. Er will in den Ruhestand treten, ebenso Franz Resperger. BM Stefan Schmuckenschlager betonte den Wert des heimatlichen Ortes, wo man einander kennt, sich begrüßt und miteinander plaudert.
In der Zwischenzeit organisierte das Fest Regine Scholz und Peter Mayer und sie haben den Festbereich durch die Feldgasse erweitert. Das Unterhaltungsprogramm kann sich sehen lassen, mit der Volkstanzgruppe, Drummotion by Kids, den Gasser Buam, der Line Dance Group und Helmuth Grünberger. Für Kinder gibt es die Kreativstation der Volksschule, Kinderanimation der Soroptimisten, den Zauberr Ossy und kreatives Gestalten von Kerzen. Kinderparcour und Hüpfburg bei Familie Bauer und Kindergondelflieger und Bungee Jump am Himmelbauerplatz.
Tatsächlich kennt und plaudert man miteinander, aber hilft man sich auch gegenseitig? „Natürlich“, bestätigte ein Kierlinger, „ich tausche mein Gemüse gegen das Obst vom Nachbarn“. „Und ich kaufe für ihn ein, er kann nicht mehr gut gehen“, ergänzte die Gattin. Bei näherem Fragen wird bestätigt, dass man Nachbarn im Auto mitnimmt, wenn sie an der Haltestelle stehen oder das Auto anschiebt, wenn es sich nicht starten lässt. Echte Nachbarschaftshilfe also.
Die Kierlinger Winzer hatten einen eigenen Stand und wurden von Gästen belagert, ebenso die Pfarre Kierling mit wunderschönen Süßspeisen, eine Hendlbraterei verbreitete den Hunger anregenden Duft, das Hilfswerk, das Museum Kierling und die Bücherei boten einiges, ein lachendes Gespenst, Gesicht anmalen und Taschenverkauf bei den Soroptimisten, um nur einige zu nennen, garantierten einen unterhaltsamen Festtag.
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