10.11.2016, 00:00 Uhr

Business Brunch: Drei Männer-Trio bringt Weinstadt aufs Bier

Beim Business Brunch im Cafè im Amtshaus: Christoph Lechner mit Redakteurin Caroline Szarka. (Foto: Ohm)

Man nehme sein Hobby, füge zwei Freunde hinzu, pasteurisiert es nicht und man erhält: Braugut.

KLOSTERNEUBURG. Seit einem Jahr gibt es Braugut in Klosterneuburg. Vier eigens kreirte Biere später sind Georg Vogl, Matthias Marek und Christoph Lechner stolz auf ihr Unternehmen.

Wie kam die Idee zur eigenen Brauerei?
LECHNER: "Zum einen die Liebe zum Bier selbst, zum anderen war die Idee schon lange da. Anfänglich habe ich selbst in meiner Küche gebraut."

Wieso heißen zwei der Biere Agnes und Leopold?
LECHNER: "Wegen Klosterneuburg's Geschichte. Als Einwohner und Unternehmer einer Weinstadt füllen wir das Bier auch in Bouteillen ab."

Wie würden Sie Ihr Erfolgskonzept beschreiben?
LECHNER: "Unser Leitsatz ist, dass das Bier unpastorisiert ist. Außerdem werden Agnes und Leopold in der Flasche vergoren, das heißt, sie reifen wie der Champagner."

Woher haben Sie Ihr Brau- und Unternehmerwissen?
LECHNER: "Ich habe früher eine Dekorationsfirma betrieben. In früheren Urlauben habe ich mich immer nach Kleinbrauereien umgeschaut und habe dann meist Probe gearbeitet. Hauptsächlich in Österreich, aber auch Deutschland war dabei.

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in drei Jahren?
LECHNER: "Wir denken darüber nach, einen Angestellten aufzunehmen. Wir wollen auch Agnes und Leopold in Flaschen bringen. Unser Highlight in nächster Zukunft ist, dass wir zu Leopoldi ein neues Bier auf den Markt bringen – es wird ein Bockbier sein, aber mehr verrate ich nicht."

Zu dritt eine Firma führen – Wer schmeißt die Flaschen?
LECHNER: "Das 'Drei-Männertrio' ist spannend und herausfordernd, aber wir harmonisieren. Wir stehen alle drei hinter den Produkten, das ist das Wichtigste."

Ist Ihre Tochter stolz auf Sie?
LECHNER: "Sie freut sich für den Papa. Wir beide wohnen im selben Haus wo die Brauerei ist und sie kann den Biergeruch nicht leiden – aber wir haben jetzt eine tolle Lüftung."

Im Wordrap mit Christoph Lechner

Zum Frühstück gibt’s ... Zeit für mich, ein großes Glas Wasser oder Gerstensaft.
Mein schönster Urlaub ... war in der Steiermark am Campingplatz.
In meiner Kindheit wollte ich ... Gärtner werden.
Das oberste Gebot ist ... sich selbst als den wichtigsten Menschen zu nehmen.
Was ich meiner Tochter schon immer sagen wollte ... dass sie wunderbar ist.
Mit dieser Person möchte ich zu Abend essen ... Papst.
Wenn ich nochmal 18 Jahre sein könnte ... würde ich mit heutigem Wissensstand einiges anders machen.
Wenn ich mal 65 Jahre bin ... freue ich mich auf 66.
Erfolg ist für mich ... zufrieden mit der Arbeit und mit sich zu sein.
Meine letzten Worte sollen sein ... danke für das tolle Leben.
Zur Entspannung ... gehe ich in die Natur wandern und klettern.
Drei Dinge für die einsame Insel ... Wasser, Partnerin und Essen.

Gast und Wirtschaft

Das Frühstück wurde eingenommen im
Café im Amtshaus
Hauptstraße 56-58
3420 Kritzendorf
Tel.: 02243 26572

Öffnungszeiten: Täglich von 08:00 bis 18:00, ohne Ruhetag.
Für einen Cappuccino, einen grünen Tee, eine Melange und ein Semmerl mit Butter bezahlten die Bezirksblätter insgesamt 10,70 Euro. Doch das Frühstückangbot ist bei weitem variantenreicher. Unter der Woche kann man von der Frühstückskarte wählen, am Wochenende und an Feiertagen steht den Gästen ein umfangreiches Frühstückbuffet bis 14:00 zur Verfügung.

Der Business Brunch

Die besondere Art der Berichterstattung: Ab sofort laden die BEZIRKSBLÄTTER regelmäßig Wirtschaftstreibende, Chefs von Großunternehmen ebenso wie Selbstständige oder Mittelständler, zum Frühstück ein. In gemütlichem Rahmen reden wir über Berufliches und Privates.

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