Ein Jahr AFS Stillberatung Langenzersdorf

Mag. Susanne Dormayer und Dipl.-paed. Edith Rössl-Wallisch  feiern mit den Müttern in ihrer Stillgruppe.
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  • Mag. Susanne Dormayer und Dipl.-paed. Edith Rössl-Wallisch feiern mit den Müttern in ihrer Stillgruppe.
  • Foto: (c) AFS Stillberatung Langenzersdorf
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Die AFS Stillberatung Langenzersdorf feierte im Jänner ihr einjähriges Jubiläum.

Langenzersdorf. Die Stillberaterinnen Mag. Susanne Dormayer und Doula Dipl.-paed. Edith Rössl-Wallisch feierten gemeinsam mit den Müttern ihrer Stillgruppe stilecht mit Torte.
Im vergangenen Jahr konnten über 50 Mütter in den Stillgruppen begrüßt werden. Einige Frauen wurden persönlich, anonym per Telefon, E-mail oder Facebook betreut.

Warum ist Stillberatung überhaupt notwendig?

In der Vergangenheit konnten vor Jahrhunderten die Frauen und Mädchen von Frauen lernen wie man stillt und wie man mit einem Säugling umgeht, da sie zusammen „im Clan“ lebten. Später wurden die Familien immer kleiner und die Entfernungen größer. Heute haben frisch gebackene Mütter manchmal noch nie zuvor ein Baby „saugen“ gesehen (höchstens an einem keuschen Fläschchen) und fühlen sich manchmal ziemlich „alleine“, wenn es keine Mamas in der Umgebung gibt, mit denen sie sich austauschen können.
Durch Vieles wurde die natürliche Stillbeziehung behindert: unvorteilhafte Geburten, getrennte Säuglingszimmer, strikte Ernährungsvorgaben (Stilldauer und Abstand zwischen den Mahlzeiten), zu frühe Einführung der Beikost, intensive Werbung der Milchnahrungsindustrie, Verbreitung von Still-Mythen und Fehlinformationen von „fachkundigem“ Personal oder Verwandten. Das Wissen um das Stillen ging so in den Familien oftmals verloren.

Stillberaterinnen sind dazu da, die Mütter zu stärken. Sie zu unterstützen ihren Weg zu gehen. In Stillgruppen können sich Mütter untereinander austauschen, vernetzen und von den gegenseitigen Erfahrungen profitieren. „Wie ist die Anfangszeit? Warum schläft mein Kind nicht wie es „sollte“? Wann fange ich mit der Beikost an? Mir geht es heute…“
Für all das und noch viel mehr sind Stillgruppen da. Ein Platz für Mütter und auch Väter mit Fragen von „Ist das normal?“ bis „Welche Möglichkeiten haben wir noch?“. Sogar Schwangere können profitieren. Sie gewinnen einen ehrlichen Einblick in die Zeit „danach“, können vielleicht sogar Babys in „echt“ stillen sehen oder ihre Fragen zum Stillbeginn abklären: „Wann soll ich anlegen? Wie geht das überhaupt? Was brauche ich zum Stillen?...“

Die Babytratsch Stillgruppen finden 2019 an folgenden Terminen statt:
mittwochs, 9:30-11:30 Uhr: 13.2., 6.3., 10.4., 8.5., 5.6., 3.7., 28.8.

Nähere Infos in Facebook: https://www.facebook.com/AFSStillberatungLE
auf der Homepage: https://tinyurl.com/StillenLE
oder im Veranstaltungskalender der Marktgemeinde Langenzersdorf auf: https://www.langenzersdorf.gv.at

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