Freiwilligkeit und Ehrenamt
Alle Ehr den vielen Freiwilligen

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Im Bezirk Korneuburg gibt es 859 Vereine. Sie sind schlagende Herzen des Ehrenamts in unserer Gesellschaft.

BEZIRK KORNEUBURG. Ob Rot Kreuz Sanitäter am freien Wochenende, leidenschaftlicher Volksliedersänger am Mittwochabend oder Trainer der U11 Jugend, der für seine Sprösslinge immer erreichbar ist: Sie alle schenken anderen ihre wertvolle Zeit, ganz ohne Gegenleistung. Kurz vor der NÖ Freiwilligenmesse holen wir drei Freiwillige aus dem Bezirk Korneuburg vor den Vorhang.

Seit 47 Jahren ehrenamtlich

Josef Wolf begann 1972 bei der Freiwilligen Feuerwehr und hat seine ehrenamtlichen Tätigkeiten inzwischen auf zehn Vereine ausgeweitet. So ist er nicht nur im Raum Rußbach sondern so gut wie im ganzen Bezirk immer wieder ehrenamtlich aktiv. Sei es bei der Feuerwehr (jetzt mehr im Hintergrund, wie er selbst betont) oder als Initiator der allerersten Rot Kreuz Blutspendenaktion in Rußbach, sei es als Initiator von Veranstaltungen des Bildungs- und Heimatwerkes oder Denkmalpflege durch den Kameradschaftsbund, Wolf ist dabei. Und das meist in den vordersten Reihen. "Jetzt, als Pensionist, hab ich auch mehr Zeit für die Vereinsaktivitäten", erklärt er, kann aber seine aufgewendeten Zeiten beim besten Willen nicht nennen. "Das ist viel zu differenziert, um Stunden oder Tage berechnen zu können."

Sportlicher Neueinsteiger

Das Stefan Gross am Anfang dieses Jahres zum Fußball-Bambinitrainer wurde ist eher einem Zufall zuzuschreiben. "Beim Kinderfaschingsball wurde darüber diskutiert, in unserem Ort wieder eine Jugendmannschaft aufzubauen", erzählt er. Und ehe er sich versah war er auch schon neben vier anderen "Freiwilligen" zum Trainer avanciert. Als Hobbykicker hat er die entsprechende Basis und findet an seiner Aufgabe Freude und Erfüllung. "Natürlich ist der Umgang mit den Kids nicht immer einfach, aber das in mich gesetzte Vertrauen der Eltern und die Freude der Kinder sind mehr wert als jeder Geldeslohn."

Vertrauen ist alles

Carmen Cheran hat sich gänzlich der Gesundheit der Mitmenschen verschrieben. Als diplomierte Krankenschwester macht sie Dienst beim Rot Kreuz Blutspendeteam und studiert an der Wiener Hauptuni Psychologie. "Der Dienst beim Roten Kreuz ist mir eine Herzensangelegenheit", erklärt sie ihr Engagement, "der Kontakt zu Menschen, das Gefühl unmittelbar helfen zu können und das mir entgegengebrachte Vertrauen erfüllt mich mit Freude." Wobei. Es muss schon auch erwähnt werden, dass Carmen allein mit ihrer offenen und herzlichen Art sicher nicht nur beim Blutspenden jede Angst vor einer Injektionsnadel vergessen lässt.

Autor:

Friedrich Doppelmair aus Korneuburg

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