Schulbeginn im Bezirk Korneuburg
"Bitte nicht in die Klasse fahren!"
- Die Polizei, dein Freund & Helfer beim Überqueren des Zebrastreifens – die Exekutive veranstaltet auch Lehrausgänge im Schulumfeld.
- Foto: Wolfgang Ilkerl
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Nahender Schulbeginn für rund 7.000 Taferlklassler im Land. So wird ihr Schulweg im Bezirk Korneuburg sicher. Tipps und Ratschläge von Exekutive und Verkehrsclown Poppo.
BEZIRK. Zuerst nach links und dann nach recht schauen – der Weg in die Schule will gut geübt sein, damit die Erstklässler auch wirklich unbeschadet ankommen. Schon jetzt wird hoffentlich fleißig trainiert. MeinBezirk Korneuburg hat Chefinspektor Alois Schnaitt und Verkehrsclown Poppo nach den wichtigsten Tipps für Eltern und Kinder befragt.
Hinter Poppo verbirgt sich der ehemalige Korneuburger Bezirkspolizeikommandant Siegfried Krische, der natürlich im doppelten Sinn genau weiß, wovon er spricht.
Alles neu mit Schulbeginn
"Mit Schulbeginn entdecken die Kinder eine ganz andere Welt. Es ist nicht nur der Schulweg neu, sondern die Lehrerin, der Nachbar, die Tafel. Das Kind muss brav sitzen, aufmerksam sein und es wird erstmals von vielen Richtungen gefordert. Das sollten die Eltern berücksichtigen." Daher bitte nicht ÜBERfordern.
"Du bist mir wichtig"
Poppos Plan: "Sich nicht erst am ersten Schultag auf den Weg machen. Schon vorher die Schule, das Gebäude, den Eingang, den Schutzweg zeigen. Immer wieder stehen bleiben und alles in Ruhe an- und besprechen. Nicht schimpfen, nicht maßregeln. Eher nach dem Motto – du bist mir wichtig und wertvoll, daher müssen wir diese Dinge bereden."
Laut Poppo lauern die Gefahren meistens auf der anderen Straßenseite: "Dort stehen zum Beispiel Freunde, die winken, das lenkt natürlich ab. Das Kind auch darauf vorbereiten, wenn am ersten Schultag alles auf einmal zusammenkommt. Eltern, Großeltern, Bekannte, Freunde, Autos vor der Schule. Auch Geräusche wie das Hupen sind neu."
Auf "Elterntaxis" verzichten
Beim Thema "Elterntaxis" steigt Chefinspektor Schnaitt auf die Bremse. Wenn der Fahrtendienst unbedingt sein muss, dann wenigstens: "Bitte nicht mit dem Auto bis in die Klasse fahren. Schon vorher einen Parkplatz suchen und das Kind aussteigen lassen." So können ja die letzten Meter in Ruhe gemeinsam zurückgelegt werden. Stichwort Hektik: "Bitte auch zeitgerecht erscheinen und nicht erst in letzter Sekunde", so Schnaitt.
Thema Schutzweg
Poppos Punkte zum Thema Schutzweg. "Stehenbleiben. Nach links und rechts schauen. Nicht einfach draufloslaufen. Sichtkontakt aufnehmen. Sieht mich der Autofahrer? Nimmt er mich wahr? Erst dann losgehen." Schülerlotsen oder Polizisten helfen beim Überqueren des Zebrastreifens.
- Clown Poppo lehrt Kindern spielerisch das richtige Verkehrsverhalten.
- Foto: Krische
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"Ich schaue dir zu"
Poppo hat noch ein paar Sätze für die Mamas & Papas bereit, die sie an ihre Kinder nach dem Üben richten sollten: "Ich vertraue dir. Du kannst jetzt alleine gehen. Aber ich schaue dir aus der Entfernung zu, wie du das machst." Poppos Prognose: "In zwei, drei Wochen hat sich alles eingespielt." Übung macht selbst einen Erstklässler in absehbarer Zeit zum Schulweg-Meister. Schnaitt: "Ein paar Mal abgehen bringt Sicherheit." Damit nix mehr passieren kann. Denn: "Die gefährlichen Stellen und neuralgischen Punkte sind in Korneuburg alle abgesichert", versichert Chefinspektor Schnaitt.
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