Große Brandschutz- und Evakuierungsübung

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  • Foto: Harald Schmida, Freiwillige Feuerwehr Stockerau
  • hochgeladen von Marina Kraft

STOCKERAU. „Brand im Landesklinikum Stockerau“ war die Annahme bei der diesjährigen Florianiübung: Übungsziel war es, eine rasche Evakuierung von Patienten zu trainieren und die Zusammenarbeit des Krankenhauspersonals und der Feuerwehr zu verstärken, um für einen Ernstfall gerüstet zu sein.

Um 9 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr Stockerau über die Brandmeldeanlage des Klinikums. Insgesamt 4 Lösch-Fahrzeuge rückten mit einer Besatzung von 26 Mann aus. Am Einsatzort angekommen erfolgte eine Lageerkundung, während sich die Atemschutztrupps ausgerüstet haben. Nach Lokalisierung des Brandes auf einer Bettenstation im 1. Obergeschoss, begannen die Atemschutztrupps vorrangig mit der Menschenrettung unter sehr erschwerter Sicht. Mehrere Atemschutztrupps retteten dabei insgesamt 15 Personen, welche teilweise nur in Betten transportiert werden konnten. Nach der Rettung aus dem verrauchten Bereich erfolgte die Übergabe an das Krankenhauspersonal zur weiteren Betreuung. Parallel dazu wurden die Löscharbeiten mithilfe der Löschwägen und Wandhydranten durchgeführt und der betroffene Gebäudetrakt rauchfrei gemacht.

Großer Dank gilt den 15 Schülern der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Stockerau, die sich freiwillig zur Teilnahme an der Übung gemeldet haben und als Statisten für die Evakuierungsübung behilflich waren. Das Feedback im Anschluss war sehr positiv und der Spaß kam bei der Übung nicht zu kurz. Ebenfalls großer Dank gilt der Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau, die es im Anschluss an die Übung ermöglicht hat, mit dem Kranwagen einen tollen Ausblick in schwindelerregender Höhe vom Kranwagen aus zu genießen.

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