Neues Altstoffsammelzentrum in Korneuburg

Ronald Maurer und Michael Graf zeigen, wie das neue Korneuburger Altstoffsammelzentrum "tickt".
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STADT KORNEUBURG. Am 17. Juli 2017 rollten die Bagger auf dem Areal neben dem Korneuburger Stadtservice an. Heute steht dort ein top-modernes, 1,9 Millionen Euro teures Altstoffsammelzentrum, das am Montag, 5. Februar 2018, 9 Uhr, seine Pforten erstmals öffnet. Zutritt zum neuen ASZ gibt es ausschließlich mit einer speziellen Berechtigungskarte, die bereits vergangenen Mittwoch an alle Korneuburger Haushalte verschickt wurde.

Gratis Freimengen für das ASZ Korneuburg

Das Besondere: Pro Jahr sind für Korneuburger und Stettner, die durch die Sperre des Teiritzberges ebenfalls das Korneuburger ASZ ansteuern müssen, 150 kg Sperrmüll und 150 kg Bauschutt im Wert von rund 47 Euro gratis.
Kostenlos gebracht werden kann ebenso Grünschnitt. "Bisher gab es da eine gewisse Freimenge pro Tag, hat man diese überschritten, musste man zahlen", erklärt Stadtservice-Geschäftsführer Ronald Maurer.

Wie funktioniert das neue Altstoffsammelzentrum Korneuburg?

Die Zufahrt zum neuen ASZ erfolgt über die Industriestraße, Wegweiser auf der Bundesstraße zeigen den genauen Weg. Ist man auf das 6.000 m2 große Areal gefahren, hat man zwei Möglichkeiten: Geradeaus geht’s zu den Altstoffen, biegt man rechts ab, kommt man zum Grünschnitt. Wichtig ist: Für welchen Weg man sich auch entscheidet, man kommt vor einem Schranken zu stehen, der – vergleichbar mit einer Parkgarage – mit der Berechtigungskarte geöffnet werden kann.

Der Grünschnitt

Biegen wir zuerst nach rechts – zum Grünschnitt. Auf der freien Asphaltfläche kann Baum- und Strauchschnitt abgeladen werden. Gras- und Grünschnitt kommt in die überdachte Halle. Hat man alles erledigt, fährt man einfach gerade weiter zum nächsten Schranken. Dieser öffnet sich automatisch dank eingebauter Induktionsschleife.

Öffnungszeiten Grünschnitt: Montag bis Freitag 9 - 20 Uhr, Samstag 9 - 18 Uhr.

Die Altstoffe

Fährt man nach der Einfahrt gerade aus weiter, steht man ebenso vor einem Schranken. Das Prozedere ist das selbe, wie beim Grünschnitt. Dann geht es die Rampe hinauf und man kann aus all den verschiedenen Fraktionen die benötigte auswählen. Zwei Parkspuren links und rechts sowie ein Fahrstreifen in der Mitte sollen für reibungslosen Ablauf sorgen. Wichtig ist, bei den Altstoffen ist nicht alles gratis: Altholz, Sperrmüll und Bauschutt müssen bezahlt werden. Die dafür vorgesehenen Bereiche sind gekennzeichnet.

Die großen Container für Altholz und Bauschutt finden Sie auf der rechten Seite. Die Bereiche sind mit einem Gittertor versperrt. Hier kommt wieder die Berechtigungskarte ins Spiel. Einfach Karte vor den gewünschten Terminal halten, die Waage stellt sich automatisch auf Null, das Tor geht auf. Ist man fertig, hält man die Karte erneut an das Terminal, die abgeladene Menge wird gespeichert.
Ist man fertig, geht man zum "Kassa"-Automaten, lässt erneut die Berechtigungskarte ablesen und kann daraufhin einfach und bequem mit Bankomat- oder Kreditkarte bezahlen.

Der Bereich für das Abladen von Sperrmüll findet sich rechts neben dem Kassen-Automaten. Wichtig, auch hier gilt: Karte zuerst registrieren lassen, dann erst den Sperrmüll auf die große Waage legen. "Wer seinen Sperrmüll ohne Registrierung auf die Waage legt, muss mit einem lauten Alarm rechnen. Also bitte nicht vergessen", mahnt Geschäftsführer Maurer. Das Abrechnen und Bezahlen erfolgt auf die gleiche Weise, wie bei Altholz und Bauschutt.

Zudem gibt es weitere Abfälle, für die extra bezahlt werden muss, etwa Autoreifen, Felgen oder Problemstoffe. In einem solchen Fall wendet man sich an einen der Mitarbeiter. Dieser kommt mit einem "Tablet" zu Ihnen, Sie registrieren sich dort wiederum mit der Berechtigungskarte. Die Kosten werden ebenso auf die Karte gebucht, bezahlt wird, wie bereits oben erläutert.
Übrigens: Wer verschiedenste Sachen abzugeben hat, erledigt zuerst alles, bezahlen kann man abschließend alles auf einmal. Und auf das Bezahlen sollte man nicht "vergessen", denn bei der Ausfahrt wartet erneut ein Schranken, an dem man die Berechtigungskarte vorweisen muss. Wer nicht bezahlt hat, kann schlicht und einfach nicht raus!

Öffnungszeiten Altstoffe: Montag bis Donnerstag 9 - 15:30 Uhr, Freitag 9 - 18 Uhr, Samstag 9 - 15 Uhr.

Eingewöhnungsphase

Am Montag geht das ASZ erstmals in Betrieb. Nicht nur für die Kunden ist alles neu, auch für die Mitarbeiter, die in der Anfangszeit zahlreicher als üblich vertreten sein werden. Darum bittet Geschäftsführer Ronald Maurer schon jetzt alle um ein wenig Geduld, denn "schließlich ist das für uns alle neu".

ASZ fängt Sonnenenergie ein

Auf dem Dach des neuen Korneuburger Altstoffsammelzentrums wurde auch eine 20 Kilowatt PV-Anlage installiert. Sie versorgt das ASZ selbst und das benachbarte Stadtservice.

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