Zum 135. Mal brach man in Stockerau zur Gründonnerstagspartie auf

Nach dem Bahnübergang wurde die Partie von Rauchfangkehrerin Kathi empfangen. Da hat es Partieführer Hannes Wild immer eilig.
6Bilder
  • Nach dem Bahnübergang wurde die Partie von Rauchfangkehrerin Kathi empfangen. Da hat es Partieführer Hannes Wild immer eilig.
  • Foto: Foto Henk Stockerau
  • hochgeladen von Sandra Schütz

BEZIRK KORNEUBURG | STOCKERAU. Als damals die Haushälterin des Stockerauer Professors Wasserburger meinte, dass er sie beim Osterputz störe, brach er mit ein paar Kameraden auf, um nach Tulln zu wandern – die Gründonnerstagspartie war geboren.
Heuer waren es 102 Personen, die den Marsch bestritten. Seit zwei Jahren ist Hannes Wild der Partieführer, Merker ist Gerald Maierhofer, Kassier Markus Niederreiter und Schrittmacher war Poldi Franzel.

17 Kilometer von Stockerau nach Tulln

Rund 17 Kilometer galt es diesmal zurückzulegen. Los ging es pünktlich beim Glockenschlag um 8:30 Uhr bei der Stockerauer Kirche. "Vor dem 'Süßen Eck' wurde ein Kipferl gekauft, das bis zur ersten Labstelle in Unterzögersdorf keinesfalls gegessen, nicht einmal angebissen werden durfte", erzählt Gerald Maierhofer. Beim Bahnübergang wurde die Gruppe traditionell vom Rauchfangkehrerbetrieb Juza, in Person von Rauchfangkehrerin Kathi, empfangen.
Nach einem kurzen Halt hinter dem Kloster, wo es Interessantes zum Heiligen Koloman zu erfahren gab, ging es weiter zum Sprung über den Bach, wo aber schon seit Jahren eine Brücke vor dem Nasswerden schützt. "Bunte Getränke aus kleinen Gläsern" erwartete die Gründonnerstagspartie dann bei der Firma Auf & Zu Schindler.

"Jungfrauen", die einen Baum umarmen

In Unterzögersdorf ging es vorbei an den "blauen Fröschen" und weiter nach Oberzögersdorf. Von dort aus gelangte die Partie über Feldwege nach Schmida, wo vor dem ehemaligen Gasthaus Redl der "Ernst Bolek Gedenkstein" (ehemaliger Partieführer) steht. Bis zur Schließung des Gasthauses befand sich hier die offizielle Labstelle. Jetzt war es auch Zeit für die "Jungfrauen" (Teilnehmer, die zum ersten Mal dabei sind), die "5-Männer-Eiche" zu umschließen.
Weiter ging es dann nach Zaina, wo auf der "Tag des Herrn Wiese" unter der Leitung von Andreas Staribacher Gesangliches dargeboten wurde.
Durch die Binderau gelangten die Wanderer zum nächsten Gedenkstein, wo eine Schweigeminute abgehalten wurde. Er wurde auch heuer wieder von den Puchfreunden Hausleiten gestaltet und von der Firma Auf & Zu Schindler renoviert.
Dann ging es flott durch die Au, wieder ein Gedenkstein, und weiter nach Tulln, wo auf dem Schiff gegessen wurde und Merker Gerald Maierhofer humorvoll das Protokoll der 2017er Partie verlas.

Autor:

Sandra Schütz aus Korneuburg

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

6 folgen diesem Profil
Die wichtigsten Nachrichten per Push Mitteilung direkt aufs Handy! Jetzt für Deinen Bezirk anmelden!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.