21.07.2011, 16:40 Uhr

Eine „Schutzzone“ für den klaren Blick in den Himmel

Blicken Sie am 30. Juli 2011 in Großmugl wieder zu den Sternen auf. (Foto: Hicker)

Einzigartige Naturschauspiele sind selten, deren Erhaltung ein Muss

GROSSMUGL - Seit dem letzten Jahr ist Großmugl darum bemüht, den einzigartigen Sternenhimmel über der Gemeinde als Weltkulturerbe schützen zu lassen. Dass dieses einzigartige Naturschauspiel auch wirklich schützenswert ist, davon konnten sich 2010 zahlreiche BesucherInnen des ersten Sternenfestes selber überzeugen, die mit Teleskopen und speziellen Geräte in den Himmel blickten. Auch heuer hat man am 30. Juli 2011 wieder die Gelegenheit dazu, angeleitet von Astronomen und Wissenschaftlern, den Himmel zu erkunden.

„Schutzzone“ in Sachen Licht
Großmugl samt seiner GemeindebürgerInnen ist schon sensibilisiert für den Einfluss von Licht auf die Natur. Zahlreiche Lichtberatungen informierten über die geeignete Beleuchtung, um „Lichtverschmutzung“ vermeiden zu können. Denn genau diese ist es, die anderer Orts den klaren Blick in den Himmel trübt. „Wir sind nun gerade dabei, von einem Juristen ausloten zu lassen, ob und in welchem Ausmaß man das Element Licht in die Bauordnung einbeziehen könnte“, erzählt Bgm. Karl Lehner, der etwa an eine „Schutzzone“, ähnlich der in der Wachau, denkt, bei der die Gemeinde ein gewisses Mitspracherecht in Sachen Licht hat.
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