11.09.2014, 00:00 Uhr

Sinnloses Ziel: Work Life Balance

(Foto: Foto: Archiv)

Die viel besungene Balance zwischen Arbeits- und Privatleben stresst weit mehr als sie bringt.

Arbeit ist Leben und man hat nur eines. Darum sollte die Trennung von Arbeit und Leben durch den Modebegriff nicht noch weiter vorangetrieben werden. Darüber sind sich Unternehmensethiker einig. Das gute Leben stellt sich nur dann ein, wenn Berufliches und Privates miteinander kooperieren und zu einem Ganzen werden. Jeder Mangel wirkt sich immer auf alle anderen Bereiche aus. Wenn man etwa seine Gesundheit betrügt, wird das auf lange Sicht der Karriere, den Beziehungen, den Finanzen und der Psyche schaden. Es geht darum, Harmonie herzustellen. Zwischen den verschiedenen Themen, die uns im Leben beschäftigen.

Pro-aktiv sein: anerkennen, dass wir für unsere Entscheidungen und Handlungen selbst verantwortlich sind, nicht die Schuld bei anderen suchen. Sich selbst etwas versprechen und das Versprechen halten.

Ziele setzen: nicht in den Tag hinein leben, sondern die eigene Zukunft gestalten, Visionen schaffen, große wie kleine, persönliche wie zwischenmenschliche.

Win-Win-Situationen schaffen: nicht selbstsüchtig handeln und auch kein Opferlamm sein, eigene Bemühungen mit denen anderer kombinieren, um zu größerem Erfolg zu gelangen.

Hörend kommunizieren: mit der Absicht zuhören, andere zu verstehen, statt mit der Absicht zu antworten. So entstehen offene Gespräche und der Aufbau von Beziehungen.

Synergien schaffen:Probleme so lösen, dass die Stärken des einen die Schwächen des anderen ausgleichen. Beispiel: Meine Lösung und deine Lösung ergibt eine bessere dritte Lösung.

Werden und Wachsen: ein Bewusstsein entwickeln, dass man sich in allen Lebensbereichen - ständig erneuern und anpassen muss.
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