Flüchtlingshilfe Langenlois
ÖBB informierte über Fahrkarten und Berufe bei der Bahn

Bürgermeister, ÖBB-Vertreter und Mitglieder der Flüchtlingshilfe (v.l.) vor der Veranstaltung .
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  • Bürgermeister, ÖBB-Vertreter und Mitglieder der Flüchtlingshilfe (v.l.) vor der Veranstaltung .
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LANGENLOIS (mk) Die Flüchtlingshilfe Langenlois hat in der letzten Zeit selbst erlebt, dass einige ihrer Mitglieder trotz bestens Willens ein „erhöhtes Beförderungsentgelt“ bei der Bahn zahlen mussten, weil mit dem Ticket etwas nicht stimmte.
Deshalb haben die Flüchtlingshelfer um Wolfgang Almstädter ÖBB-Vertreter zu einer Informationsveranstaltung über die Bahntickets allgemein, über günstige Fahrkarten und über Jobmöglichkeiten bei der Bahn eingeladen.

Am 18. Februar 2020 war es soweit: Vier Repräsentanten der ÖBB waren ins Lerncafé am Langenloiser Holzplatz bekommen - Christopher Seif, Pressesprecher ÖBB-Holding und Konzernkommunikation Niederösterreich; Helmut Wolf, ÖBB-Regionalmanagement Ost-Region; Werner Höchtl, ÖBB-Regionalmanagement Ost-Region; und Manfred Burger, ÖBB-Mobilitätsberater. Sie informierten rund dreißig Besucherinnen und Besucher über den Weg nicht nur zur richtigen, sondern auch zur günstigsten Fahrkarte - durch Asylwerber zusammengefasst und übersetzt ins Arabische und Persische. Durch die Fragen aus dem Publikum wurde immer wieder deutlich, dass das System - auch für Einheimische! - viele Tücken aufweist, die einen unfreiwillig zum Schwarzfahrer werden lassen oder es zumindest verhindern können, dass man mit dem richtigen Ticket auf Reisen geht. Immerhin konnten die Vertreter der ÖBB ein Grundwissen über die Thematik vermitteln und eine Reihe von Hinweisen geben, wie man sich bei Problemen verhalten sollte, um nicht Strafzahlungen leisten zu müssen. Bürgermeister Harald Leopold nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil und berichtete über seine eigenen Erfahrungen mit der Bahn.

Im zweiten Teil wurde über die ÖBB als Arbeitgeber informiert: Da von den österreichweit 41.000 Bahnbeschäftigen in den nächsten Jahren sehr viele in Pension gehen werden, sucht das Unternehmen mehr und mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - für handwerkliche Tätigkeiten, für Service und Zugbegleitung sowie auch in den ÖBB-Büros. Interessierte können sich über das Angebot auch auf der Homepage der Bahn informieren - Stichwort: Karriere.

In den Gesprächen nach der Veranstaltung wurde deutlich, dass speziell beim Thema „Berufe bei der Bahn“ noch weiterer Informationsbedarf besteht. Deshalb wird es eine zweite ÖBB-Veranstaltung der Flüchtlingsinitiative geben, die sich nur dieser Thematik widmet.

Nachgeschenkt:
Kompliziertes System

von Manfred Kellner
Wer es einmal versucht hat, weiß: Es ist gar nicht so einfach, die richtige Zugfahrkarte zu lösen. An vielen Bahnhöfen gibt es weder Schalter noch Automaten, vor den Automaten in den Zügen drängen sich die Fahrgäste, der Schaffner darf nicht an jeden eine Fahrkarte verkaufen… Da gibt es für den Fahrgast viele Möglichkeiten, etwas falsch zu machen - und bei einer Fahrkartenkontrolle wird man dann zur Kasse gebeten. Dieses System muss dringend vereinheitlicht, vereinfacht und vor allem viel kundenfreundlicher werden. Damit das Bahnfahren schon beim Ticketkauf Spaß macht…

Bürgermeister, ÖBB-Vertreter und Mitglieder der Flüchtlingshilfe (v.l.) vor der Veranstaltung .
Blick ins Lerncafé.
Autor:

Manfred Kellner aus Krems

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