Hofbräu am Steinertor: Nach einem halben Jahr Bauzeit zieht nun die Gemütlichkeit ein

Pressekonferenz vor der Eröffnung: Michael Simon (PR), Besitzer Othmar Seidl, Münchner Brauchef Michael Möller, Gastro-Chef Bernhard Hintermaier.
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  • Pressekonferenz vor der Eröffnung: Michael Simon (PR), Besitzer Othmar Seidl, Münchner Brauchef Michael Möller, Gastro-Chef Bernhard Hintermaier.
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KREMS. "Es grenzt an ein Wunder, dass wir wirklich pünktlich Eröffnung feiern können", freut sich Othmar Seidl am Tag der Eröffnung des Hofbräu am Steinertor.

Und tatsächlich scheint es unglaublich, dass alle Professionisten es geschafft haben, ein altehrwürdig anmutendes Brauhaus auf 1.600 Quadratmetern inklusive Biergarten, Küche und Lager aus dem Boden zu stampfen. 300 Kilometer Kabeln wurden verlegt, alleine die Lüftungsanlage verschlang 650.000 Euro, für die Gestaltung des alten Teils wurde sogar das Bundesdenkmalamt zu Rate gezogen. Wo noch vor wenigen Monaten NKD seine Waren feilbot, laden jetzt Vollholzsitzgruppen zum Verweilen ein.

Ein Lob aus München

Erst am 5. Jänner war Baustellenstart für 30 beteiligte Firmen aus der Region.
"Ein halbes Jahr von der Planung bis jetzt - das ist eine ganz tolle Leistung", lobt Brauchef Michael Möller aus München, der extra zur Eröffnung des neuesten Glanzstücks des Franchise-Juwels angereist kam. "Wenn Sie über das Holz der Tische streichen, merken Sie: Hier wurde nicht gespart."

Dabei war der Hofbräu-Chef anfangs noch nicht Feuer und Flamme, ausgerechnet in der Weinstadt Krems an der Donau ein Hofbräu eröffnen zu lassen. "Doch Othmar Seidls Begeisterung sprühte. Er hat zugesehen, geschaut, aufgesaugt, umgesetzt und etwas daraus gemacht", schwärmt Michael Möller. Die ersten fünf Monate, in welchen der Biergarten im Vorjahr geöffnet hatte, waren von Erfolg gekrönt.

Zielgruppen

"Ein ganz wichtiger Gast ist der Kremser", sagt Othmar Seidl über die Zielgruppe, "zudem ist Krems auch Tourismusstadt und die ganze Welt studiert mittlerweile in Krems. Wir wollen allen einiges bieten."
Zum Beispiel solle das Lokal die Stammtisch-Kultur wiederbeleben.
Das zweite Standbein ist die Weinbar "Leopold", in welcher es 370 verschiedene Weine von 72 Winzern aus fünf Weinbaugebieten.

Autor:

Simone Göls aus Krems

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