27.06.2017, 15:57 Uhr

Bis 2025 rund 4.700 Pflegegeldbezieher im Bezirk Krems

Hilfswerk unterstützt bei Installierung von Alltagsbetreuern. vlnr: Stützpunktleiter Karl Rethaller, Pflegedirektorin Mag. Brigitte Neumüller, Landtagspräsident Hans Penz (Foto: Pichler)

Landtagspräsident Hans Penz: Berufsfeld Alltagsbegleiter gibt heute Antworten auf Erfordernisse von morgen

BEZIRK. Der Gesundheits- und Sozialbereich ist einer der großen Herausforderungen der Zukunft. Bereits jetzt hat Niederösterreich ein breit gefächertes Angebot im Bereich der Pflege und Betreuung, welches ständig ausgebaut wird.

„Im Bezirk Krems verzeichnen wir rund 4.700 Pflegegeldbe­zie­her, bis 2025 werden es laut Experten des Landes NÖ bereits 5.400 Bezieher sein. Diese Entwick­lung zeigt, dass wir bestehende Angebote erweitern und neue entwickeln müssen, damit wir auch in Zukunft älteren und pflegebedürftigen Menschen die individuell beste Hilfe bieten können“, informiert Landtagspräsident Hans Penz.

Mit der neuen Initiative „Alltagsbegleiter“ will das Bundesland Niederösterreich jetzt einen weiteren Akzent setzen. In Zukunft soll das bestehende Angebot um ein neues Berufsfeld - den „Alltagsbegleiter“ – erwei­tert werden. Dieser soll in Zukunft bei Alltagstätigkeiten helfen, vom Einkauf über den Haus­halt, bis hin zur Begleitung beim Spaziergang. Das Niederösterreichische Hilfswerk als Trägeror­gani­sation wird dabei mitwirken.

Aktuell nehmen im Kremser Bezirk rund 1.000 BürgerInnen eine mobile Betreuung sowie 467 Personen eine stationäre Pflege in Anspruch.  292 erhalten eine 24-Stunden-Betreuung. „Mit dem Alltagsbegleiter wird das Angebot im Sozial- und Betreuungsbereich noch vielfäl­tiger. Damit können wir noch mehr Menschen eine Betreuung in den eigenen vier Wänden bieten – eine lebensweltorientierte Betreuung im Alltag – und geben so bereits heute Antworten auf Erfordernisse von morgen“, so Penz.

„Laut Umfragen sagen 85 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, dass es ihr Wunsch ist, zuhause alt werden zu können. Die Innovation der Alltagsbegleitung ist dazu ein wichtiger Schritt.“
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