Duo Mirage Extended: Aus zwei wurden vier

Werner Unterlercher, Stefan Juen, Wolfgang Schipflinger und Maximilian Hechenblaikner (von links).
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  • Werner Unterlercher, Stefan Juen, Wolfgang Schipflinger und Maximilian Hechenblaikner (von links).
  • Foto: Duo Mirage Extended
  • hochgeladen von Marion Prieler

FISS/INNSBRUCK (Me.). Viele verlieren sich nach der Schule aus den Augen, ganz nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn." Ein Sprichtwort, das bei den Musikern Maximilian Hechenblaikner (Gitarre) und Wolfgang Schipflinger (Zither) definitiv nicht zutrifft. Die 29-jährigen Unterländer gehen seit ihrer Kindheit gemeinsame musikalische Wege.
Bei einem Interview mit den BEZIRKSBLÄTTERN erzählten sie einen Schwank aus ihrem Leben und wie es zur Gründung der Band "Duo Mirage Extended" kam, in der auch der gebürtige Fisser Stefan Juen (Schlagzeug) und der Osttiroler Werner Unterlercher (Bass) Mitglieder sind.

Gemeinsames musizieren seit 20 Jahren

Nach ersten gelegentlichen Auftritten und dem gemeinsamen Instrumentalstudium am Landeskonservatorium verloren sich Max und Wolfgang auch während ihres Studiums nie aus den Augen und Ohren. Im Zuge einer Wettbewerbsteilnahme gab sich das Duo den Namen "Duo Mirage".
Als die beiden im Vorjahr auf 20 Jahre gemeinsames Musizieren blickten, holten sie sich ihre (Musiker-)Kollegen Stefan und Werner ins Boot. Max schmunzelt: "Wolfgang und ich sind das Duo Mirage und die anderen zwei das Extended." Gespielt wird im "4er-Duo" instrumentale, heimatverbundene Volksmusik gepaart mit Jazz und Pop, Gesang gibt's keinen.

Ein Schlagzeug im Alleingang

Als Band treten die vier Musiklehrer nun seit einem guten Jahr auf, die erste gemeinsame CD "Outsait" war, wie Wolfgang meint, ein Projekt, das aber Hand und Fuß hat. Er lächelt: "Und eine Fortsetzung folgt definitiv!" "Outsait" soll sowohl für die Instrumenten-Saiten stehen als auch für drei der vier Instrumente, die aus der Volksmusik bekannt sind, auf denen aber nicht das übliche Genre gespielt wird.
Unsere nächste Frage – ein Schlagzeug in der Volksmusik? – schien Stefan schon vorhergesehen zu haben. Er kam uns zuvor: "Am Anfang war die Skepsis groß." Die vier Musiker scheinen aber zu wissen, wie die Brücke von lautem Schlagzeug zu zarter Saiten-Musik zu schlagen ist. "Wir sind mit unserer Musik vertraut, daher klingt sie nicht aufgesetzt, das macht uns aus", ist Stefan überzeugt.

"Der dritte Mann" für die Generation 90+

Das wohl pikanteste Gustostückerl auf der CD ist "Der dritte Mann". Ein Aushängestück für die Zither, wie uns Wolfgang erklärt. Er muss lachen: "Das hat sicher schon jeder 90-jährige Zitherspieler einmal aufgenommen. Damit machten wir uns einen Spaß und was für die Generation 90+." Für die Zukunft hofft die Gruppe weiterhin auf gute Musik. Stefan muss grinsen: "Durch den dritten Mann ist die Altersgrenze nach oben offen!"
Gefragt, wie die Arbeit im Team läuft, antwortet der Fisser: "Es ist schön miteinander. Wir sind keine zusammengewürfelten Gagenkaiser." Max bestätigt: "Wir hatten noch nie ein" Griss." Da lachte die Runde.

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