29.11.2016, 09:43 Uhr

KOMMENTAR: Unabhängige Listen statt Parteipolitik

Der Trend geht klar in Richtung parteiunabhängiger Listen, die vor allem in der Kommunalpolitik in einigen Gemeinden kräftig mitmischen. In Deutschkreutz, Parndorf und Bad Sauerbrunn stellen sie sogar den Bürgermeister. Weder die FPÖ noch die Grünen können damit aufwarten.
Dort, wo die freie (Namens)-Listen noch nicht den Ortschef stellen, sind sie zum Teil recht unangenehme Gegner für die Großparteien. Aktuelles Beispiel ist die NESt – Namensliste Erich Stekovics, die in Frauenkirchen gegen ein Glashausprojekt mobilisiert hat. Da musste sogar LH Hans Niessl dem SPÖ-Bürgermeister zu Hilfe eilen.
Die Listen leben vor allem von der Unzufriedenheit der Bürger mit der Parteipolitik, die in der Kommunalpolitik oft lächerlich wirkt.
Lächerlich ist auch der Widerstand der Großparteien gegen einen gemeinsamen Gemeindeverband. Die Bevölkerung hat es langsam satt, dass sich SPÖ und ÖVP alles im Land untereinander aufteilen müssen.
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