ARLBERG Giro 2013: 1.200 Drahtesel auf heißem Asphalt

Das Wetter beim diesjährigen ARLBERG Giro hätte nicht besser sein können. Die FahrerInnen fanden optimale Streckenverhältnisse vor.
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  • Das Wetter beim diesjährigen ARLBERG Giro hätte nicht besser sein können. Die FahrerInnen fanden optimale Streckenverhältnisse vor.
  • Foto: Patrick Säly
  • hochgeladen von Marion Prieler

ST. ANTON/BLUDENZ/PAZNAUN. 148 Kilometer und 2.400 Höhenmeter auf heißem Asphalt. Den TeilnehmerInnen der dritten Ausgabe des ARLBERG Giro wurde bei den sommerlichen Temperaturen einiges abverlangt. Schon nach kurzer Zeit hatten die ersten Giro-Teilnehmer den Arlbergpass (1.804 Meter) überwunden. An der Spitze lagen hier noch Harald Totschnig (Team Radland Tirol), Emanul Nösig (Union-Sporthütte.at), Patric Schultus (Team Radland Tirol) und Maarten De Jonge (Team Vorarlberg).

Totschnig und Schultus am schnellsten auf der Bieler Höhe

Der Fahrtwind bei der rasanten Abfahrt hinunter nach Bludenz brachte den Fahrern nur wenig Erfrischung und Zeit um die angestrengten Beine auszurasten. Auf dem Weg durch das Montafon, hinauf zur Bieler Höhe, wurde aus dem Führungsquartett ein Team Radland Tirol Duo:
Harald Totschnig und Patric Schultus überquerten die Bieler Höhe am Schnellsten. Dicht gefolgt von Maarten De Jonge (Team Vorarlberg) und Marc Obkircher (Team Radland Tirol). Vorjahressieger Emanuel Nösig (Union-Sporthütte.at) passierte als Fünfter diesen markanten Rennpunkt.
Mit über zehn Minuten Vorsprung erreichte die schnellste Dame am Rad, Daniela Pintarelli (Team Mooserwirt Ridley St. Anton), überlegen vor Katrin Engelen (Specialized) die Bieler Höhe.

"King of the Mountain" entschied Nösig für sich

Die Wertung „King of the Mountain“ konnte mit einer Zeit von 40:50,6 Vorjahressieger Emanuel Nösig (Union-Sporthütte.at) für sich entscheiden. Zur „Queen of the Mountain“ wurde Daniela Pintarelli (Team Mooserwirt Ridley St. Anton) mit 46:38,2 gekürt.

Die Sieger des ARLBERG Giro 2013

Die beiden Elite-Fahrer Harald Totschnig und Patric Schultus (beide Team Radland Tirol) konnten bis zum Ziel ihren Vorsprung halten und überquerten als Erstes die Ziellinie in St. Anton, nur knapp über dem Streckenrekord.
Wie üblich ging der Sieg an den besten Amateurfahrer Patrick Hagenaars (Team Mooserwirt Ridley St. Anton) mit einer Zeit von 4:05:37,3. Zweiter wird Vorjahressieger Emanuel Nösig (Union-Sporthütte.at) mit 4:05:42,7, auf dem dritten Platz landet Andreas Traxl (Team Mooserwirt Ridley St. Anton) mit 4:05:44. Hagenaars, ehemaliger Nordischer Kombinierer und Mitglied des ÖSV Nationalteams, der seit einem tragischen Unfall mit einer Armprothese fährt, konnte sich im Finish sensationell gegen den Saisondominator Emanuel Nösig und Lokalmatador Andreas Traxl durchsetzen.

Die schnellste Frau war Pintarelli

Bei den Damen gewann Daniela Pintarelli klar mit hervorragenden 4:12:58,1. Mit einem Respektsabstand von knapp 23 Minuten (4:35:11,2) kam Katrin Engelen (Specialized) ins Ziel. Dritte wurde Susanne Schubert (D-Halmhausen) mit 4:37:29,7. Daniela Pintarelli konnte somit nach dem Sieg der Tour Transalp ihr zweites großes Saisonziel – ihr Heimrennen – für sich entscheiden.

Feste Größe im Rennkalender

Martin Ebster, Tourismusdirektor des TVB St. Anton, zeigt sich über den Verlauf des Rennradmarathons erfreut: „Bereits im dritten Jahr seines Bestehens ist der ARLBERG Giro eine feste Größe im Rennkalender des Alpenraumes. Der günstige Termin Anfang August, eine landschaftlich faszinierende Strecke und begeisterte Organisatoren sorgen für steigenden Zuspruch bei den TeilnehmerInnen. Zusammen mit dem Profi-Kriterium am Vorabend hat der ARLBERG Giro das Potenzial ein Klassiker zu werden.“

Alle Ergebnisse auf www.arlberg-giro.com/ergebnisse.php

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