Jacquingasse
Geschwindigkeitsmessung gefordert

Die 30er-Zone in der Jacquingasse ist klar markiert und sichtbar. Dennoch halten sich viele Autofahrer nicht daran.
  • Die 30er-Zone in der Jacquingasse ist klar markiert und sichtbar. Dennoch halten sich viele Autofahrer nicht daran.
  • Foto: Gress
  • hochgeladen von Yvonne Brandstetter

Raser-Stop: Eine Anrainerin fordert strengere Kontrollen der 30er-Zone in der Jaquingasse im 3. Bezirk.

LANDSTRASSE. Wer kennt es nicht? Man biegt vom Gürtel in eine Gasse ein und behält die Geschwindigkeit bei. Leider sehr oft zum Unmut der Anrainer. Die "Raserei" in der Jacquingasse ist Gundi Mayrhofer schon längere Zeit ein Dorn im Auge. Sie wünscht sich eine Überprüfung der 30er-Zone mittels eines Messgeräts.

"Keine Autobahn!"

"Die 30er-Zone ist für die Fahrzeuge, die vom Gürtel kommen nicht gut realisierbar", sagt sie. "Die Jacquingasse soll keine Autobahn sein", lautet der O-Ton. "Es geht hier nicht nur um die Anrainer, sondern um die Sicherheit der Kinder", sagt Mayrhofer. "Aber auch um die der Radfahrer und Fußgänger." Sie spricht sich auch für einen Radweg aus.

Der Bezirk nahm sich des Themas an. "Die Aufstellung eines Messgeräts ist derzeit nicht vorgesehen. Der Winterbetrieb einer solchen Anlage ist aufgrund der Batteriepufferung in der kalten Jahreszeit sehr problematisch und störungsanfällig", erklärt Bezirkschef Erich Hohenberger. Er verspricht jedoch strengere Kontrollen der Exekutive. Die Schaffung eines Radwegs ist sowohl baulich, als auch verkehrstechnisch, nicht möglich.

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