Gedenken

Beiträge zum Thema Gedenken

Lokales
Pionier der Entwicklungszummenarbeit: Bruno Buchwieser gründete 1970 eine Schule in Burkina Faso.
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Gedenken an Bruno Buchwieser (1919-1993)
Der Wiedererbauer unseres Doms hätte heuer 100. Geburtstag

Der Sohn eines Bauunternehmers war Einsatzleiter beim Wiederaufbau des Stephansdoms und gründete die Österreichische Jungarbeiter-bewegung (ÖJAB). Am Dienstag, 5. November hätte Bruno Buchwieser 100. Geburtstag, eine Gedenkmesse im Stephansdom erinnert an den großen Sozialvisionär. INNERE STADT. Nach dem zweiten Weltkrieg lag Wien in Schutt und Asche, der Stephansdom war zerbombt.  Mithilfe junger Arbeiter aus den Bundesländern gelang es Bruno Buchwieser ab 1946, den Dom wieder aufzubauen....

  • 03.11.19
Lokales
Gedenkspaziergang: Historikerin Shoshana Duizend-Jensen (3.v.l). begab sich mit Interessierten auf die Spuren der jüdischen Geschichte der Brigittenau.
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Gedenkspaziergang Brigittenau
Jüdischem Leben auf der Spur

Ein Rundgang stummer Zeugen: Auf die Spuren jüdischen Lebens begab sich ein Spaziergang der besonderen Art in der Brigittenau. BRIGITTENAU. „Es gab eine blühende jüdische Kultur in der Brigittenau mit ganzen 540 jüdischen Vereinen, aber alle wurden von den Nationalsozialisten aufgelöst, verboten und ihr Vermögen konfisziert“, erzählt Historikerin Shoshana Duizend-Jensen. Gemeinsam mit Kulturwissenschaftlerin Birgit Johler organisierte sie einen Spaziergang der besonderen Art. Mit rund 50...

  • 01.10.19
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Lokales
Gedenken: Lichtinstallationen markieren die ehemaligen Standorte der 25 Wiener Synagogen.
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Jüdische Vergangenheit
Erster Gedenkspaziergang in der Brigittenau

Beim ersten Gedenkspaziergang durch den Bezirk wurde an die jüdische Vergangenheit erinnert. BRIGITTENAU.  Sechs Monate. So lange dauerte die Organisation des ersten Gedenkspazierganges durch die Brigittenau, erzählt Bezirkschef Hannes Derfler. „Es sollten Fachleute vor Ort sein, denn es soll ja einen Mehrwert für die Leute haben.“ Und Experten gab es einige. Auf einer Länge von über einem Kilometer hatte der Gedenkspaziergang fünf Stationen. Rund 50 Personen spazierten, beginnend beim...

  • 04.03.19
Lokales
Vom Brigittaplatz bis zur Karajangasse wird die Geschichte der Juden in Wien aufgearbeitet.
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Gedenkspaziergang
Auf den Spuren der jüdischen Vergangenheit

Im Rahmen eines Gedenkspazierganges durch den 20. Bezirk wird an die jüdische Vergangenheit erinnert. Mit dabei sind Experten der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und Bezirksvorsteher Hannes Derfler BRIGITTENAU. Blickt man auf die Geschichte Wiens zurück, war sie schon immer durch Personen unterschiedlicher Herkunft und Religion, wie der Jüdischen Gemeinschaft, geprägt. Besonders in der Brigittenau spürt man heute noch den Zeitgeist des frühen 20. Jahrhunderts. Bevor der Faschismus in...

  • 29.01.19
Lokales
Erinnerung an eine Landstraßer Synagoge.

Gedenken
Ein Blick in die Vergangenheit

Ganz Wien erleuchtete im Gedenken an die Novemberpogrome. So auch die Landstraße. LANDSTRASSE. In der Oberen Viaduktgasse sammelten sich zahlreiche Bewohner gemeinsam mit Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg, um der Zerstörung der Synagogen Wiens zu gedenken. Im Rahmen der Zeremonie wurde eine Lichtinstallation angebracht – ein leuchtender Davidstern. 3.200 ToteVor der Zeit der Judenverfolgung galt das Landstraßer Weißgerberviertel als wichtiges jüdisches Zentrum in Wien. Zum Zeitpunkt...

  • 19.11.18
Lokales
Die Synagoge in der Neudeggergasse wurde während der Novemberpogrome geplündert und niedergebrannt.

Geschichte
Durch die jüdische Josefstadt

80 Jahre Novemberpogrome: Wie viel jüdische Geschichte steckt noch in der Josefstadt und wo kann man sie heute noch entdecken? JOSEFSTADT. Im Jahr 2018 steht ganz Österreich im Zeichen des Gedenkens. Eine gute Gelegenheit, um sich auch mit der Geschichte des eigenen Bezirks zu beschäftigen. Genau das hat das Bezirksmuseum getan. In der neuen Ausstellung "Jüdische Josefstadt" liegt der Fokus auf der jüdischen Geschichte des Bezirks. Viel ist davon heute jedoch nicht mehr übrig, wenn man...

  • 13.11.18
Lokales
Die Online-Plattform zeigt das einstige Mariahilf.
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Auf den Spuren der Mariahilfer NS-Opfer

Die neue Online-Plattform "Memento – Wien Mariahilf" zeigt letzte Wohnorte, Archiv-Dokumente und Fotos. MARIAHILF. 900 Juden wurden in Mariahilf während des NS-Regimes ermordet. Zum Andenken an die Opfer wurden im Bezirk 850 Gedenksteine in den Gehsteigen verlegt oder an Gebäuden montiert. Nun gibt es eine weitere Möglichkeit, zu gedenken – und zwar in der digitalen Welt mit der Online-Plattform "Memento" des Dokumentationsarchivs des österreichischen Wider­standes (DÖW). "Das Projekt...

  • 08.11.18
Lokales
Lisz Hirn, eine der Planerinnen der philosophischen Andacht.

Rudolfsheim-Fünfhaus
Gedenkabend für den Turnertempel

Mit einer philosophischen Andacht wird am 9. November an die Geschehnisse der Pogromnacht 1938 erinnert. RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Gegen das Vergessen: Das Gedenkjahr 2018 geht auch am Rudolfsheimer Verein für praxisnahe Philosophie nicht spurlos vorüber. Für den Herbst hat sich das Team, das regelmäßig zu Veranstaltungen wie "Philosophie im Grätzel" lädt, ein besonderes Kunstprojekt überlegt. Am 9. November findet am Gedenkort Turnertempel eine philosophische Andacht an den Terror der...

  • 08.10.18
Lokales
Grüner Anstoß zum Gedenken: Philipp Rohringer, Verena Knogler und Michi Reichelt (v.li.) vor dem Flakturm.

Neues Denkmal für den Flakturm beim Haus des Meeres

Das Weiner-Denkmal wird verschwinden, doch Ersatz ist bereits geplant. MARIAHILF. Dass das Weiner-Denkmal am Flakturm eher früher als später Geschichte sein wird, ist beschlossene Sache. Der Umbau des Haus des Meeres schreitet voran und der Schriftzug wird demnächst verschwinden. Verena Knogler und Philipp Rohringer von den Mariahilfer Grünen wollen es dabei jedoch nicht belassen. "Gedenkpolitik ist eine Investition in die Zukunft", sagt Bezirksrat Rohringer. Auf Initiative der beiden...

  • 13.08.18
Leute
Prof. Rudolf Gelbard -hier mit Bundespräsident Van der Bellen - zeigt auf, was noch an braunen Flecken in der Gesellschaft ist

Nachlese: Nicht dumm stellen - Niedertracht und Verleumdung

Es ist gut, dass Michael Köhlmeier rechtzeitig vor den Gedenkveranstaltungen zum Ende des 2.Weltkriegs und der Befreiung von Häftlingen – hauptsächlich Juden – aus dem KZ Mauthausen durch amerikanische Truppen sein Wort erhebt. Er nennt beim Namen, was jeder normal denkende Mensch versteht: "Der Begriff des stichhaltigen Gerüchts wird ins Wörterbuch der Niedertracht und Verleumdung kommen" so Köhlmeier in Anspielung auf die Aussagen des FPÖ-Klubobmanns Johann Gudenus, wonach es "stichhaltige...

  • 11.05.18
Lokales
Bei der Eröffnung: Peter Bogner (Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler Privatstiftung), Sandra Tretter (Klimt-Foundation), Künstlerin Brigitte Kowanz und Peter Weinhäupl (Klimt-Foundation).
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Gustav Klimt: Weißes Leuchten über dem MuseumsQuartier

Zum 100. Todestag von Gustav Klimt präsentierte die Klimt-Foundation als Auftakt zahlreicher Projekte die Lichtinstallation „eighteensixtytwo nineteeneighteen“ von Brigitte Kowanz. NEUBAU. Schrift, Zahlen und Linien aus Neon: Damit setzt die Klimt-Foundation in der Breite Gasse das erste Zeichen zum Gedenken an den Künstler. Die Lichtinstallation von Brigitte Kowanz ist der Auftakt zahlreicher Projekte anlässlich des 100. Todestages von Gustav Klimt. Der – zugegebener Maßen – etwas sperrige...

  • 08.02.18
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Lokales
Irmtraut Karlsson: "Die Erinnerung muss wach bleiben."

Synagoge Neudeggergasse: Gedenken mit Blick nach vorne

Am 9. November jähren sich die Novemberpogrome. 1938 brannte auch die Synagoge in der Josefstädter Neudeggergasse. JOSEFSTADT. Gedenkarbeit braucht Ausdauer. Davon bringt Irmtraut Karlsson einiges mit. Als Obfrau des Vereins "Steine der Erinnerung Josefstadt" ist es zu einem großen Teil ihr zu verdanken, dass heute ein Gedenkstein an die Vernichtung der Synagoge in der Neudeggergasse erinnert. Bis dahin war es ein weiter Weg. Im Jahr 1998 fand erstmals eine Erinnerungsaktion von ehemaligen...

  • 06.11.17
Lokales
Das Buch "... lebte in der Josefstadt" dokumentiert die Geschichten jener, an die in der Öffentlichkeit die "Steine der Erinnerung" erinnern.
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10 Jahre "Steine der Erinnerung": Mahnung für die Zukunft

Die "Steine der Erinnerung" erinnern an jene, die von den Nazis aus dem Achten deportiert und getötet wurden. Inzwischen gibt es den Verein, der sich darum kümmert, seit 10 Jahren. JOSEFSTADT. Es sei ein Projekt von "Berufung". Das sagt Irmtraut Karlsson über die "Steine der Erinnerung" in der Josefstadt. Gemeinsam mit Manfred Kerry hat sie vor genau zehn Jahren den Verein gegründet, der sich dafür einsetzt, an jene zu erinnern, die einst von den Nazis aus der Josefstadt vertrieben oder...

  • 27.03.17
  •  1
LokalesBezahlte Anzeige
Chefdirigent des RSO Ernst Meister
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Was haben Conchita Wurst und zwei Gedenkkonzerte gemeinsam

Welche Gunst wird uns zu teil, zwei klassige Open-Air-Konzert an zwei Tagen hintereinander zu hören? In Wien ist das allemal möglich. Ein opulentes Mahl ist angerichtet. „Ein Fest der Freude“ hieß das eine, „Europa singt“ das andere. Die Verbindung ist eine Liturgie des Gedenkens. Die Schrecken der beiden Weltkriege lassen sich nicht mit Musik aus der Welt schaffen, aber die Musik kann verbinden, zum Nachdenken aufrufen, Frieden stiften. Beim Konzert am Heldenplatz erzählte der Zeitzeuge Aba...

  • 11.05.14
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Lokales

BUCH TIPP: Großer Krieg in einer Gesamtschau

Die zerstörerische Kraft der Industrialisierung wurde in der Zeit des 1. Weltkrieges offensichtlich. Das und viele Facetten des Krieges werden im visuell aufbereiteten Schmökerband beeindruckend dargestellt mit 700 Fotos, Karten, Illustrationen und Exkursen. Historiker R.G. Grant geht chronologisch vor, beschreibt alle Kampfplätze, Material, Personen und Alltag. Verlag Dorling Kindersley, 360 Seiten, 36,- € Weitere Buch-Tipps finden Sie hier: Bezirksblätter Buch-Tipps

  • 20.03.14
  •  1
Lokales
Gedenken an die sieben vertriebenen und ermordeten jüdischen Mieter: Ernst und Susanne Piffl, Hedwig Seyr-Glatz und Heidrun Pirchner (v.l.n.r.) kämpfen mit ihrem Projekt gegen das Vergessen.

Verfolgt, vertrieben und ermordet

Das Projekt „Verlorene Nachbarschaft“ erinnert an Josefstädter Nazi-Opfer In der Josefstädter Straße 29 erhält eine Gedenktafel die Erinnerung an vertriebene jüdische Bewohner. (siv). Sieben Mieter und deren Familien wurden während der Nazizeit von hier vertrieben. Einigen gelang die Flucht. „Für sechs Menschen, die zunächst mit vielen anderen in Sammelwohnungen gepfercht wurden, endete der Lebensweg mit der Deportation und der Ermordung in Todeslagern: Theresienstadt, Minsk, Maly Trostinec,...

  • 30.03.11
  •  1
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