Holocaust

Beiträge zum Thema Holocaust

Elisabeth-Ben-David-Hindler vor ihren "Steinen der Erinnerung" zum Andenken an jüdische Wiener, die in der Shoah ermordet wurden.
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Leopoldstadt
Elisabeth Ben David-Hindler gewürdigt

Im letzten Kulturausschuss vor dem Sommer wurden im Rathaus neue Straßennamen für Wien beschlossen, auch für die Leopoldstadt. LEOPOLDSTADT. "Mit der Benennung von Verkehrsflächen werden herausragende Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft offiziell gewürdigt, sichtbar gemacht und damit ins Bewusstsein gerufen", erklärt Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. Im 2. Bezirk wird eine Parkanlage beim Elderschplatz nun Elisabeth-Ben-David-Hindler-Park genannt. Die...

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  • Mathias Kautzky
Bei seinem Auslandsdienst befasst sich Myrzabek Isaev (l.) mit den Auswirkungen des Holocausts auf Shanghai.
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Österreichischer Auslandsdienst
Auf den Spuren der NS-Opfer in Shanghai

Sozialer Dienst in Shanghai: Ein Jahr lang leistet der 22-jährige Brigittenauer, Myrzabek Isaev, ehrenamtlich Recherche-, Assistenz- und Übersetzungsarbeiten. BRIGITTENAU. Mehrere Monate ins Ausland reisen und dabei auch noch etwas Sinnvolles tun? Das ermöglicht der Verein "Österreichischer Auslandsdienst". Seit 1992 leisten jährlich mehr als 60 junge Menschen Gedenk-, Sozial- oder Friedensdienste auf der ganzen Welt. Einer von ihnen ist Myrzabek Isaev aus dem 20. Bezirk. Ein Jahr lang leistet...

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  • Kathrin Klemm
In ihrem Buch "Letzte Ortr" befassen sich Michaela Raggam-Blesch, Heidemarie Uhl (l.) und Dieter J. Hecht (r.) mit den vier Sammellagern im 2. Bezirk.
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Sammellager Leopoldstadt
Ein dunkles Kapitel der Bezirksgeschichte

Neues Buch: "Letzte Orte" erinnert an die Sammellager in der Leopoldstadt, wo Juden vor der Deportation interniert waren. LEOPOLDSTADT. Kleine Sperlgasse 2a, Castellezgasse 35, Malzgasse 7 und 16: Im kollektiven Gedächtnis sind diese Adressen kaum präsent. Doch haben sie für die Shoah eine zentrale Bedeutung. Während des Zweiten Weltkrieges befanden sich dort Sammellager, in denen jüdische Menschen interniert waren, ehe man sie in Konzentrationslager oder Ghettos deportierte. Mit diesem dunklen...

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  • Kathrin Klemm
Im Jahr 2018 wurden in der Malzgasse 16 Kellerräume entdeckt, die vollständig mit Abbruchmaterial aufgeschüttet waren. Der Aushub brachte erstaunliche Fundstücke zu Tage
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Sonderausstellung zum Holocaust-Gedenktag
Freier Eintritt ins Haus der Geschichte

Als klares Zeichen des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und für die Mitverantwortung Österreichs an den Verbrechen des Nationalsozialismus ermöglicht das Haus der Geschichte Österreich am Sonntag, 26. Jänner 2020 den Besuch bei freiem Eintritt. Grund ist der Holocaust-Gedenktag am Montag. INNERE STADT. Am 27. Jänner 1945 befreiten sowjetische Truppen das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, wo mehr als eine Million Menschen ermordet wurden, darunter auch mehr als...

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  • Ernst Georg Berger
Reise in die Vergangenheit: Orthodoxe Juden am Mathildenplatz (heute Gaußplatz) im Jahr 1918.
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Rückblick Brigittenau
Jüdisches Leben im 20. Bezirk

Ob Synagoge Kaschlschul oder Mathilden-Kino: Am Tag des Judentums wird an die jüdischen Wurzeln der Brigittenau erinnert. BRIGITTENAU. Bevor der Faschismus in Wien die Oberhand gewann, gab es im 20. Bezirk ein vielfältiges jüdisches Leben. In der benachbarten Leopoldstadt entstand nach dem Zweiten Weltkrieg wieder eine lebendige jüdische Kultur, nicht aber im 20. Bezirk. In Erinnerung an die einstigen jüdischen Zentren in Wien wird am 17. Jänner der "Tag des Judentums" gefeiert. Bei...

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  • Kathrin Klemm
Vom Brigittaplatz bis zur Karajangasse wird die Geschichte der Juden in Wien aufgearbeitet.
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Gedenkspaziergang
Auf den Spuren der jüdischen Vergangenheit

Im Rahmen eines Gedenkspazierganges durch den 20. Bezirk wird an die jüdische Vergangenheit erinnert. Mit dabei sind Experten der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und Bezirksvorsteher Hannes Derfler BRIGITTENAU. Blickt man auf die Geschichte Wiens zurück, war sie schon immer durch Personen unterschiedlicher Herkunft und Religion, wie der Jüdischen Gemeinschaft, geprägt. Besonders in der Brigittenau spürt man heute noch den Zeitgeist des frühen 20. Jahrhunderts. Bevor der Faschismus in Wien...

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  • Sabine Krammer
Mit Momento kann man auf interaktive Art und Weise mehr über die Geschichte seiner Umgebung und über die Schicksale der Verfolgten erfahren.
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Momento – Wien Leopoldstadt
Auf den Spuren der NS-Opfer

Neue Online-Plattform "Momento – Wien Leopoldstadt" zeigt letzte Wohnorte, Archiv-Dokumente und Fotos. LEOPOLDSTADT. Vor dem "Anschluss" an Nazi-Deutschland hatte der 2. Bezirk den höchsten jüdischen Bevölkerungsanteil in ganz Wien. In der Leopoldstadt wurden 31.000 Juden während des NS-Regimes ermordet. „Zwei Drittel jener, die aus Wien deportiert wurden, lebten zuletzt in der Leopoldstadt“, so Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger. Die Gesichter hinter diesen Zahlen macht das Projekt des...

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Neuvertonung des Stummfilms von Olga Neuwirth
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Ein Geschäftsmodell namens Kultur

Das Gezerre über die Steuer-Gelder für Kultur findet in den Medien reichlich Platz. „Ideenlos“ nennt es die Opposition. Er habe keine Budgetabstriche machen müssen, sagt Minister Blümel. Der Intendant des Wiener Konzerthauses, Matthias Naske, spricht nicht übers Geld, obwohl es ihn ärgert, dass die seit 1953 bestehende Kooperation mit umstrittenen Leitungsteams der Wiener Festwochen im Sommer 2017 aufgekündigt wurde. 200.000,- entgehen so dem Konzerthaus. "Wir werden es dennoch meistern", sagte...

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  • Reinhard Hübl
Stummfilm mit Neuvertonung von Olga Neuwirth

Ein Geschäftsmodell namens Kultur(

Das Gezerre über die Steuer-Gelder für Kultur findet in den Medien reichlich Platz. „Ideenlos“ nennt es die Opposition. Er habe keine Budgetabstriche machen müssen, sagt Minister Blümel. Der Intendant des Wiener Konzerthauses, Matthias Naske, spricht nicht übers Geld, obwohl es ihn ärgert, dass die seit 1953 bestehende Kooperation mit umstrittenen Leitungsteams der Wiener Festwochen im Sommer 2017 aufgekündigt wurde. 200.000,- entgehen so dem Konzerthaus. "Wir werden es dennoch meistern", sagte...

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»Schindlers Liste« - Vortrag von Erika Rosenberg im Heeresgeschichtlichen Museum

Am Donnerstag, den 12. April 2018 um 19.00 Uhr rückt Erika Rosenberg  den  bekannten deutschmährischen Unternehmer, Oskar Schindler, in den Fokus. Oskar Schindler  bewahrte gemeinsam mit seiner Frau Emilie während des Zweiten Weltkrieges etwa 1.200 bei ihnen angestellte jüdische Zwangsarbeiter vor der Ermordung in Vernichtungslagern . Bekannt wurde er vor allem durch die Verfilmung »Schindlers Liste« im Jahr 1993. Erika Rosenberg, 1951 in Argentinien geborene Tochter deutscher Juden, war eng...

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  • Litscher Manfred
Am 11. November lädt der Verein "Steine der Erinnerung in Liesing" zum gemeinsamen Gedenken in die Autofabrikstraße 1 ein.
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Zwei neue Steine der Erinnerung in Liesing

In der Autofabrikstraße 1 werden am 11. November neue Gedenksteine verlegt. Sie erinnern an Opfer der Nazis. LIESING. Ernestine Schnee war 63 Jahre alt, als sie am 28. Oktober 1941 von einer Sammelstelle im 2. Bezirk zum Aspangbahnhof in den 3. Bezirk gebracht wurde. Zuvor wurde die Frau, ihr Mann Isidor und die Tochter Martha aus ihrem Heim in der Breitenfurter Straße 282 von den Nazis vertrieben. An diesem bereits kalten Oktobertag wurden sie von den selbsternannten Herrenmenschen wie Tiere...

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  • Andreas Edler
Viele Interviewte überlebten ein Konzentrationslager.

Interviewreihe: Vertriebene Juden im Gespräch

Margaretner Verein veröffentlicht Interviews mit Holocaust-Überlebenden. margareten. Wie erging es jüdischen Bewohnern beim "Anschluss", wie war es, aus dem Umfeld gerissen und in ein Konzentrationslager gebracht zu werden und wie fanden sich diese Menschen in ihren neuen Heimaten Israel und USA zurecht? Die Antworten erfahren geschichtlich Interessierte ab sofort auf der Homepage „Austrian Heritage Archive“, einem Projekt des Margaretner Vereins Gedenkdienst in der Margaretenstraße 166. Die...

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  • Maria-Theresia Klenner
Victor Kormes lebte in dem Haus, in dem heute Thomas Kreuz wohnt. Kormes wurde im kroatischen KZ Jasenovac ermordet.
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Steine der Erinnerung: Niemals vergessen am Neubau

Für die von den Nazis aus der Westbahnstraße deportierten und ermordeten Juden wurden "Steine der Erinnerung" gesetzt. NEUBAU. Eigentlich seien es "unscheinbare Steine im Boden, aber wenn sie einmal aufgefallen sind, dann regen sie zum Nachdenken an", ist sich Thomas Kreuz sicher. Er ist der Initiator hinter den 30 neu gesetzten "Steinen der Erinnerung" am Neubau. 42 Namen von Menschen, die während des Nationalsozialismus aus der Westbahnstraße deportiert wurden, kann man seit vergangener Woche...

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  • Theresa Aigner
Das Buch "... lebte in der Josefstadt" dokumentiert die Geschichten jener, an die in der Öffentlichkeit die "Steine der Erinnerung" erinnern.
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10 Jahre "Steine der Erinnerung": Mahnung für die Zukunft

Die "Steine der Erinnerung" erinnern an jene, die von den Nazis aus dem Achten deportiert und getötet wurden. Inzwischen gibt es den Verein, der sich darum kümmert, seit 10 Jahren. JOSEFSTADT. Es sei ein Projekt von "Berufung". Das sagt Irmtraut Karlsson über die "Steine der Erinnerung" in der Josefstadt. Gemeinsam mit Manfred Kerry hat sie vor genau zehn Jahren den Verein gegründet, der sich dafür einsetzt, an jene zu erinnern, die einst von den Nazis aus der Josefstadt vertrieben oder...

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  • Theresa Aigner
Nicht alle jüdischen Kinder konnten sich über eine Befreiung freuen - für die meisten kam die Hilfe zu spät.
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Abfahrt in den Tod: Holocaust-Gedenkveranstaltung über die Leopoldstädter Sammellager

Am internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Jänner wird auch in Wien den Opfern der Shoa gedacht. Den Anfang macht eine Gedenkveranstaltung in der Akademie der Wissenschaften am 24. Jänner. WIEN. Am 27. Jänner jährt sich die Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau zum 72. Mal. Das Datum wurde 2002 als "Holocaust-Gedenktag" vom Europarat beschlossen, im Jahr 2005 zogen die Vereinten Nationen nach und riefen den "Internationalen Holocaust-Gedenktag" am 27. Jänner ins Leben. Auch in Wien wird diese...

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  • Maria-Theresia Klenner

Für die Opfer der Shoa: acht neue Gedenksteine im Dritten

Im Dritten Bezirk lebten 13.200 Jüdinnen und Juden Für einge dieser Personen, die während des NS-Regimes verfolgt wurden, werden neue Gedenksteine übergeben. 9:30 Uhr 1030., Radetzkystraße 12. Hier wohnten 20 jüdische Verfolgte. Die Eigentümergemeinschaft dieses Hauses hat vier Gedenktafeln gestiftet. Eine Gruppe des jüdischen Chors wird hier singen. 10:15 Uhr 1030., Landstraßer Hauptstraße 4 Robert BLICHMANN, Kaufmann, konnte vor den Nationalsozialisten zunächst flüchten. Sein weiteres...

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  • info Steine des Gedenkens

Aspangbahnhof: Gedenkfeier für die NS-Opfer

Am Areal des früheren Aspangbahnhofs wurde am "Jom haScho'a" der Opfer des Holocausts gedacht. Rund 90 Transporte gingen damals von Wien weg und endeten in den Vernichtungslagern. Die meisten davon starteten ihre furchbare Reise vom Aspangbahnhof. Bei der Gedenkfeier mit dabei waren unter anderem SP-Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny, ÖBB-Boss Christian Kern (l.) und Zeitzeugin Anita Lasker-Walfisch.

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  • Thomas Netopilik

Aspangbahnhof: Gaskammer war die Endstation

"In den Jahren 1939 - 1942 wurden vom ehemaligen Aspangbahnhof zehntausende österreichische Juden in Vernichtungslager transportiert und kehrten nicht mehr zurück" NIEMALS VERGESSEN! Nie wieder Faschismus!Sonntag, 9. November 2014, 15 Uhr, Mahnwache und Kundgebung Gedenkstein vor dem ehemaligen Aspangbahnhof Platz der Opfer der Deportation/Leon Zelman Park (bei Ecke A.-Blamauerg./Aspangstr.), 1030 Wien In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten in Wien 42 Synagogen und jüdische...

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