Der Markhof wird zum Schul-Dorf

Die Co-Learning-Initiatoren Stefan Leitner-Sidl, Florence Holzer und Roland Dunzendorfer im neuen Markhof.
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  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

LANDSTRASSE. Etwa 35 Kinder hielten Einzug in den Markhof. In den verschiedensten Altersstufen und aus ganz Wien pilgern sie zu ihrem "Unterricht", wobei hier nicht Unterricht nach dem normalen System gemeint ist. Die Kinder sind offiziell alle von der Schule abgemeldet, erhalten also Heimunterricht. Doch statt den Tag zu Hause bei den Eltern zu verbringen, verbringen sie ihn in einer Gemeinschaft im Markhof. Dort lernen sie für ihre Prüfungen, allerdings ohne strengen Lernplan oder genaue Fächer.

Das Prinzip von Co-Learning ist einer freien Schule sehr ähnlich. Doch die Kinder lernen nicht nur Mathematik oder Geschichte: "Wir wollten gezielt weg von Schulfächern. Bei uns lernen die Kinder auch noch, wie man einen Haushalt betreibt, und die Verantwortung liegt dabei ganz bei ihnen", meint einer der Co-Learning-Vereinsgründer, Stefan Leitner-Sidl.

Das Alter in der "Dorfgemeinschaft" ist bunt gemischt. Dabei lernen die Jüngeren von den Älteren. Pädagogen unterstützen die Kinder, denn jeder Schüler muss einmal im Jahr die Externistenprüfung ablegen. Doch nicht alle Erwachsenen sind gleich Lehrer. Wer gerade Zeit hat, der hilft auch im "Dorf".

Gemeinschaft Markhof

Um ihr Konzept zu verwirklichen, brauchten die Initiatoren Stefan Leitner-Sidl, Roland Dunzendorfer und Florence Holzner genügend Platz. "Wir haben uns aber bewusst für eine urbane Gegend entschieden. Hier stehen wir und die Kinder täglich in Kontakt mit der Gesellschaft", meint Mitbegründer Roland Dunzendorfer. Es ginge schließlich nicht darum, in einer Blase zu leben.

So wurde der Markhof als neuer Standort gewählt. Noch sind kleine Umbauarbeiten im Gange, die aber in kurzer Zeit abgeschlossen sein sollten. Der Betrieb wurde schon aufgenommen.

Die umgebauten Räumlichkeiten ähneln einer modernen Wohnung. Viel Licht, weiße Wände und Laminatboden, unterteilt in Wohnzimmer (bzw. Klassenzimmer), Küche, Seminarräume und Werkstätten. Denn auch Erwachsene wirken bei dem Projekt mit. In den Räumen könnte sich z.B. ein Tischler einmieten oder ein Künstler sein Atelier einrichten. Das dient auch dem Dorfcharakter: Die Kinder können bei den Arbeitern vorbeischauen und im Beruf schnuppern. So soll für die Kinder Orientierung geboten werden. Frei nach dem Motto: "Was will ich überhaupt werden."

Voll belegt

Das Co-Learning-Center im Markhof ist bereits voll ausgebucht. Mit 35 Kindern zwischen zwei und 15 Jahren ist die Grenze erreicht. "Wir haben diese Grenze bewusst gesetzt. So fallen auf 35 Kinder etwa 12 Erwachsene", meint Leitner-Sidl. Man kann sich um jedes Kind kümmern und keines erhält zu wenig Aufmerksamkeit.
Außerdem soll noch ein Café entstehen. Auch das würden alle gemeinsam betreiben. Die Gemeinschaft bzw. die Kinder würden auch hier die Zubereitung von Mehlspeisen oder kleinen Snacks übernehmen. So könnten auch Gäste mit Café und Kuchen versorgt werden.

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Gemeinsam kochen und lernen wie in einem Dorf.
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