Verkehrsberuhigung
Liesinger wünscht sich Tempo 30 auf der Atzgersdorfer Straße
- In diesem Abschnitt sei es wegen des Verkehrs besonders laut.
- Foto: z. V. g.
- hochgeladen von Marlene Graupner
Die Verkehrssituation in der unteren Atzgersdorfer Straße sorgt für Diskussionen. Ein Bewohner fordert angesichts hoher Geschwindigkeiten und Verkehrslärm Maßnahmen zur Beruhigung.
WIEN/LIESING. Ein Anrainer Atzgersdorfs beobachtet mit Sorge die Verkehrssituation in der unteren Atzgersdorfer Straße, konkret in dem Abschnitt von der Ziedlergasse bis zur Unterführung in der Scherbangasse. Besonders die in der Regel hohe Fahrgeschwindigkeit sorgt bei ihm für Unmut. "Hier verläuft der Durchzugsverkehr von der Breitenfurter Straße über die Hödl- und Ziedlergasse in Richtung 13. Bezirk – und natürlich auch in die Gegenrichtung“, schildert der Anrainer.
Während in der Hödl- und der Ziedlergasse aufgrund der dichten Wohnbebauung bereits seit einigen Jahren durchgehend Tempo 30 gilt, ist die Situation in der Atzgersdorfer Straße aus seiner Sicht nicht mehr zeitgemäß geregelt. Der betroffene Abschnitt habe sich in den vergangenen Jahren stark verändert. "Früher waren hier Brach- und Gewerbeflächen, da war der Lärm vielleicht weniger relevant. Mittlerweile ist das ein dicht verbautes Wohngebiet", betont er. Für die Anrainer sei es daher "sehr wünschenswert, dass auch hier Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und zum Lärmschutz gesetzt werden".
30er-Zone gefordert
"Die einfachste Maßnahme wäre, diesen Straßenabschnitt ebenfalls mit Tempo 30 zu versehen und das idealerweise mit fixen Radarboxen zu kontrollieren", betont der Liesinger. Der Grund dafür seien wiederholt beobachtete Geschwindigkeitsübertretungen. Besonders kritisch sei das Beschleunigen im Bereich der Ampel an der Kreuzung Ziedlergasse/Atzgersdorfer Straße.
- Der Atzgersdorfer wünscht sich ein Tempolimit 30.
- Foto: Panthermedia/Detailfoto
- hochgeladen von Marlene Graupner
"Leider muss man immer wieder feststellen, dass manche Fahrzeuglenker dort auf weit über Tempo 50 beschleunigen", so der Anrainer. Vor allem Motorräder und getunte Sportautos würden dabei durch ihre extreme Lautstärke auffallen. Außerdem komme es immer wieder zu Überholmanövern, obwohl die Fahrtrichtungen durch eine durchgehende Sperrlinie getrennt seien.
Schwerpunktkontrollen geplant
Seitens der Bezirksvorstehung Liesing heißt es dazu, dass aktuell keine weiteren Beschwerden zu übermäßigem Verkehrslärm in diesem Bereich vorliegen würden. Auch ein erhöhtes Gefahrenpotenzial sehe man aktuell nicht. Die Atzgersdorfer Straße sei zudem schon immer eine Durchzugsstraße gewesen. Wenn sich alle Verkehrsteilnehmenden an das bestehende Tempolimit von 50 km/h halten würden, sehe man keine Notwendigkeit für eine Tempo-30-Regelung.
Eine Reduktion der erlaubten Höchstgeschwindigkeit wäre aus ihrer Sicht daher nur dann sinnvoll, wenn tatsächlich objektiv ein Problem vorliege. Die Bezirksvorstehung kündigt an, in dem betroffenen Abschnitt Schwerpunktkontrollen zu veranlassen. Dabei sollen mobile Geräte zur Geschwindigkeitsmessung zum Einsatz kommen, um festzustellen, wie schnell dort tatsächlich gefahren wird.
Ein weiterer wichtiger Aspekt, der gegen eine Tempo-30-Zone spricht, sei laut Bezirksvorstehung der öffentliche Verkehr. Die Atzgersdorfer Straße werde stark von Buslinien frequentiert. Auch seitens der Busbetreiber werde eine zusätzliche Geschwindigkeitsreduktion eher kritisch gesehen, sofern sie nicht zwingend erforderlich ist.
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