29.01.2018, 12:09 Uhr

Lilienfeld bleibt in ÖVP-Händen

Karl Bader: Ich sehe dieses Endergebnis als persönliche Bestätigung meiner Arbeit und nehme es demütig zur Kenntnis

Trotz geringer Verluste bleibt die Volkspartei Nr. 1, SPÖ und FPÖ freuen sich über Zugewinne.

BEZIRK LILIENFELD. Kaum eine Wahl zuvor schaffte es, in allen politischen Lagern für strahlende Gesichter zu sorgen. "Ich sehe dieses Endergebnis als persönliche Bestätigung meiner Arbeit und nehme es demütig zur Kenntnis", erklärte ÖVP-Bezirksobmann Karl Bader freudig. Es gab auch Grund zum Feiern in seinem Team. Beinahe die Hälfte aller gültigen Stimmen im Bezirk entfielen auf die Volkspartei.

Besser als Landesergebnis

Auch SPÖ-Bezirkschef Albert Pitterle jubelte in Hainfeld. "Wir haben nicht nur zwei Prozent gegenüber der Wahl im Jahr 2013 dazugewonnen. Unser Ergebnis im Bezirk liegt mit fast 30 Prozent auch sechs Prozent über jenem des SP-Landesschnitts. Damit bin ich sehr zufrieden", freut sich Hainfelds Bürgermeister über die Steigerung.

FPÖ spürte Gegenwind

Auch bei den Freiheitlichen zeigte man sich am Abend des Wahlsonntags glücklich. "Wenn man bedenkt, dass die Bundesregierung erst kürzlich ein Maßnahmenpaket verabschiedete, das von der Opposition gescholten wurde und vor wenigen Tage die Vorwürfe gegen unseren Spitzenkandidaten Udo Landbauer aufkamen, ist es ein sehr gutes Ergebnis", erklärt Lilienfelds FP-Kandidat Arno Schönthaler.

Farbwechsel in St. Aegyd

Besonders erfreute die Volkspartei das Ergebnis aus St. Aegyd. Die ÖVP konnte hier mit 41,95 Prozent die Sozialdemokraten (40,50 Prozent) erstmals überholen. Die Freiheitlichen landeten in dieser Gemeinde mit 10,83 Prozent abgeschlagen auf Platz drei. Grüne und NEOS lagen mit jeweils über drei Prozent auf Augenhöhe.

Zwölf gegen zwei

Durch den Umfaller in St. Aegyd blieben bei dieser Landtagswahl mit Hohenberg und Traisen nur zwei der 14 Lilienfelder Gemeinden mit SPÖ-Mehrheit übrig. Im Süden des Bezirks gab es das eindeutigste Ergebnis des Wahlabends. 68,12 Prozent aller gültigen Stimmen entfielen in Mitterbach auf die ÖVP. Auch in Annaberg, Kleinzell und Türnitz konnte Baders Team über 60 Prozent erreichen.
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