Infastrukturressort mit neuer Vorgangsweise für vierstreifigen Ausbau der B1

Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner.
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Der Bauabschnitt im Gemeindegebiet von Hörsching wird dem Abschnitt in Marchtrenk vorgezogen.

BEZIRK (red). „Auf Grund immer wieder neuer Planungs- und Änderungswünsche seitens der Gemeinde Marchtrenk kommt es leider zu einer Verzögerung des Projektfortschrittes in diesem Gebiet", betont Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner. Da der vierstreifige Ausbau der B1 zu den wichtigsten Infrastruktur-Ausbau-Maßnahmen des Landes gehöre, könne man ein weiteres Hinauszögern des Gesamtprojektes nicht länger akzeptieren. „Da die Planungen im Gemeindegebiet von Hörsching deutlich weiter vorangeschritten sind, wird dieser Abschnitt nun vorgezogen und zuerst verwirklicht“, unterstreicht Steinkellner.

Manigfaltig geprüft

Grund für die Neuausrichtung liegt laut Steinkellner beim Marchtrenker Bürgermeister Paul Mahr. Er soll immer wieder neue Planungsvarianten des Ausbauprojektes im dortigen Gemeindegebiet gefordert haben. So wurde auf Wunsch der Gemeinde etwa eine nur zweistreifige Variante oder auch ein Bau in Tieflage geprüft. Derartige Prüfungen seien entsprechend aufwendig, kostenintensiv und brauchen vor allem Zeit.
Die Ergebnisse der Untersuchungen haben laut Infrastrukturressort klar gezeigt, dass diese Varianten wirtschaftlich und technisch nicht in Frage kommen. Diese Resultate wurden der Gemeinde auch mitgeteilt und bei einem gemeinsamen Termin im Büro des Landesrates am 8. November 2017 erläutert. Anlässlich dieses Treffens wurden einige Eckpunkte fixiert und zwischen Land und Gemeinde außer Streit gestellt. Dies beinhaltet den vierstreifigen Ausbau dergesamten Strecke, die Ausstattung derHauptknotenpunkte mit Ampelanlagen sowie einem Lärmschutz gemäß der gesetzlichen Vorgaben.

"Gesamtprojekt nicht gefährden"

„Bei diesem Gespräch wurde klar gemeinsam festgehalten, dass die Varianten ‚Tieferlegung‘ und ‚ zweistreifige-Lösungen‘ ausgeschieden sind und nicht weiter diskutiert werden müssen. Leider wurde die Forderung nach einer Tieflage seitens der Gemeinde nun wieder aufs Neue vehement erhoben. Da eine kurzfristige Lösung mit ihr nicht möglich erscheint, ziehen wir den Hörschinger Abschnitt nun vor, um den Gesamtprojektfortschritt nicht zu gefährden“, betont Landesrat Steinkellner.

Daten und Fakten

Gemeinden: Hörsching, Marchtrenk
Bezirke: Linz-Land, Wels-Land
Bauloslänge: ca. 7,3 km (ohne Nebenwege)

Verkehrsdaten (B1): DTVW(2016): von ca. 21.000 Kfz/24h, 19,0 % Schwerverkehrsanteil
bis ca. 27.800 Kfz/24h, 16,8 % Schwerverkehrsanteil
je nach betrachtetem Abschnitt

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