Die Gruppe als große Hilfe

„Meine Erfahrung zeigt, dass viele Menschen, die Probleme haben, diese besser in den Griff bekommen, wenn sie in Gruppen darüber reden“, sagt Romana Falkner. Die Linzerin gründete vor knapp einem Jahr den Verein Zentrum Mensch sein. Dieser bietet Menschen, die Gefahr laufen, ein Burn-out zu haben, oder die Depressionen bekommen, Hilfe an. Das erfolgt in Form regelmäßiger Gruppentreffen. Falkner: „Das sind aber keine Small-Talk-Runden. Hier geht es darum, in der Gruppe Lösungswege zu finden und Probleme in den Griff zu bekommen.“ Großer Vorteil sei die Regelmäßigkeit der Treffen. „Derzeit haben wir drei Gruppen. Diese kommen ein Mal pro Woche zusammen.“ Wichtig sei, dass dies bei diagnostizierten Psychosen beispielsweise keine Therapie sei, sondern für Menschen mit Alltagsproblemen ein probates Mittel zur Prävention.

„Viele Menschen haben Aha-Erlebnisse, was ihnen dann weiterhilft“, sagt Falkner. Die Gruppentreffen seien ein leistbares Zusatzangebot auch für Menschen, die bereits in Behandlung sind. Falkner geht es auch um die Enttabuisierung des Themas Depression. „In der Gesellschaft herrscht leider noch immer die Meinung vor, der Depressive ist der Schwache.“

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