bis 15. Oktober
Ausstellung „Was ich anhatte …“ thematisiert sexualisierte Gewalt
- Von 5. bis 15. Oktober 2026 ist die Wanderausstellung „Was ich anhatte …“ im Foyer des Alten Rathauses in Linz bei freiem Eintritt zu sehen.
- Foto: wasichanhatte
- hochgeladen von Silvia Gschwandtner
Von 5. bis 15. Oktober 2026 ist die Wanderausstellung „Was ich anhatte …“ im Foyer des Alten Rathauses in Linz zu sehen. Sie zeigt die Kleidung von Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, und erzählt ihre Geschichten. Ziel der Ausstellung ist es, Vorurteile und Schuldzuweisungen gegenüber Betroffenen zu bekämpfen. Der Eintritt ist kostenlos. Infos: linz.at/wasichanhatte
LINZ. „Die Verantwortung für einen Übergriff liegt niemals bei der betroffenen Person, sondern allein beim Täter“, betont Frauenstadträtin Eva Schobesberger (Grüne). Die Ausstellung macht deutlich, dass Kleidung, Auftreten oder Verhalten keine Rechtfertigung für Gewalt sind.
Die Exponate bestehen aus Originalkleidung oder nachgekauften Stücken. Die Berichte der Betroffenen sind unverändert. Die jüngste Teilnehmerin war sechs Jahre alt, die älteste über achtzig.
- Die Ausstellung macht deutlich, dass Kleidung, Auftreten oder Verhalten keine Rechtfertigung für Gewalt sind.
- Foto: wasichanhatte
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„Im Vordergrund steht das Erzählen diverser Geschichten erlebter sexualisierter Gewalt“, erklärt Beatrix Wilmes, Organisatorin der Ausstellung. Begleitend zur Ausstellung gibt es Workshops, Aktionen und eine Podiumsdiskussion. Themen wie Gewaltprävention, Zivilcourage und toxische Männlichkeit stehen im Fokus. „Betroffene brauchen vor allem eines: das Gefühl, selbst entscheiden zu können, was als Nächstes passiert“, sagt Andrea Ilsinger vom autonomen Frauenzentrum.
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