Neuer Lehrberuf: Forsttechniker

Arbeiten mit schweren Werkzeugen und Geräten ist Teil des Berufsalltags eines Forsttechnikers. Foto: AK-Digiart/Fotolia
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OÖ (red). Im landwirtschaftlichen Bereich gab es bis vor kurzem nur die Ausbildung zum Forstfacharbeiter. Dieser Lehrberuf stand bisher rein gewerblichen Betrieben nicht offen. Die neue Forsttechnik-Ausbildungsverordnung gibt nun auch gewerblichen Forstunternehmen die Möglichkeit, ihren Fachkräftenachwuchs selbst auszubilden. "Indem wir laufend neue Lehrberufe ermöglichen und bestehende weiterentwickeln, gewährleisten wir die notwendige Anpassung der Berufsbilder an die sich ändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen", sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Der neue Beruf ermöglicht Unternehmen, die sowohl in landwirtschaftlichen als auch in forstwirtschaftlichen Bereichen tätig sind, Lehrlinge zum Forstfacharbeiter auszubilden. Zu den Aufgaben eines Forsttechnikers zählt das Begründen, Schützen und Pflegen von Waldbeständen, aber auch das Ernten von Holz. Dabei sind Tätigkeiten wie Vermessen, Sortieren, Lagern und natürlich das Bedienen und Warten von Maschinen und Geräten der Forsttechnik gefragt. Forsttechniker halten zudem Forstwege sowie forstliche und jagdtechnische Einrichtungen instand. Ein Forsttechniker verdient im ersten Lehrjahr 1.066 Euro. Das Einstiegsgehalt liegt zwischen 1.900 und 2.200 Euro (alle Beträge brutto).

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