Eine Straße für Start-ups

Die ersten Mieter sollen bereits im Mai in die Strada del Start-up einziehen.
  • Die ersten Mieter sollen bereits im Mai in die Strada del Start-up einziehen.
  • Foto: Sonaar
  • hochgeladen von Stefan Paul Miejski

LINZ (spm). Die Ambitionen der Stadt sind groß. Nach dem Vorbild Tel Aviv soll Linz zu einer echten Start-up-Stadt werden. "Mein Ziel ist es, Linz zur wichtigsten Start-up-Stadt Österreichs zu machen", sagt Bürgermeister Klaus Luger. Ein wesentlicher Baustein dafür soll die sogenannte "Strada del Start-up" in der Tabakfabrik werden. Dafür entstehen im zweiten Stock des Bau 1 auf einer Länge von 230 Metern flexibel mietbare Büro- und Werkstatt-räume für junge Unternehmen. "Die Strada del Start-up soll für Gründer zur Roadmap einer erfolgreichen, selbstständigen Zukunft werden", sagt Chris Müller, Tabakfabrik-Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden.

Straße als Bindeglied


Das Projekt schließt auch mehrere Akteure mit ein, die bereits Mieter in der Tabakfabrik sind. "Das Raumkonzept der Strada del Start-up vervollständigt die factory 300 perfekt und wendet sich an Start-up-Teams und innovative Unternehmen", sagt Bernhard Lehner, Vorstand der startup300 AG. "Die Grand Garage ist jener Ort, an dem Ideen auch materialisiert werden können. Hier findet man alles was es braucht, um einen industriellen Prototypen zu fertigen", fügt Werner Arrich, CEO der Grand Garage, hinzu. Die Strada soll nun startup300 mit der Grand Garage verbinden. "Sie ist dabei mehr als ein räumliches Bindeglied, sie ist auch das Missing Link zwischen den einzelnen hier engagierten Start-ups und den industriellen Leitbetrieben in Oberösterreich", sagt Axel Greiner, Präsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich.

Rundum-Service für Mieter

Die Mieter sollen für einen Preis von circa 500 Euro pro Monat ein 25 Quadratmeter großes flexibles Büro – Pixel genannt – plus 20 Quadratmeter Gemeinschaftsfläche sowie ein Rundum-Service vorfinden: Vom Präsentationsraum über den Pop-up-Store bis zur Kantine, vom Mentor über Pitching Days bis zum Meet-up mit Investoren soll alles geboten werden. Ende nächsten Jahres soll sie dann fertig sein, die Straße, die zur wichtigsten Start-up-Stadt Österreichs führen soll.

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