17.07.2017, 14:23 Uhr

Aufruf zum "Whalewatching" in Linz

Die Hauptrollen wurden bereits besetzt: Marcin Denkiewicz, Tom Hanslmaier, Enyer Ubaldo Ruiz Ramonis, Barlomiej Sawicki, Roland Dando und Paul Michael Wilk. (Foto: LM Media)
Eine spannende Jagd bis vor die Tore von Linz werden die Besucher der Klangwolke heuer erleben. Das Team Helix inszeniert Herman Melvilles "Moby Dick". Das Publikum darf sich auf einen "märchenhaften Stoff mit aktuellen Bezügen" freuen, sagt Hans-Joachim Frey, der heuer zum letzten Mal die künstlerische Leitung übernimmt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und das Team Helix, bestehend aus Christine Maria Krenn und Christian Koll, verspricht eine "große Show". Bei einer Audition wurde bereits ein Ensemble aus zeitgenössischen und klassischen Tänzern, Freerunnern und Stuntman ausgewählt. Oberösterreichische Spitzenturner wie Roland Auer (Team Obsession, TGW Turnleistungszentrum Sportland OÖ, OÖFT) oder Michal Zoha (TGW Turnleistungszentrum Sportland OÖ) konnten als Harpuniere für das Projekt gewonnen werden. Zudem bereichern Flyboarder und Jetskifahrer rund um Christian Buchmair das kraftvolle Ensemble.

Foto-Wettbewerb

Ziel der Klangwolke, die jedes Jahr tausende Zuseher anlockt, ist es, "möglichst viele Linzer und Besucher mit Kunst in Berührung zu bringen", so Bürgermeister Klaus Luger. Damit die Bevölkerung schon im Vorfeld spielerisch auf das Thema eingestimmt wird, hat sich das Team Helix heuer etwas Besonderes einfallen lassen. Alle Linzer sind zum "Whalewatching" eingeladen. Im Alten Rathaus, in der Sandburg, im Brucknerhaus, und in der danceschool horn kann man sich einen weißen Schaumstoffwahl abholen. Diesen kann man in den Urlaub, in die Badewanne oder zum Ausflug mitnehmen, auf den Auslöser drücken, und das Foto bis 1. September dann beim entsprechenden Helix-Facebook-Eintrag als Kommentar hochladen. Zu gewinnen gibt es 1x2 Tickets für die Visualisierte Klangwolke am 9. September mit Sitzplätzen auf der Brucknerhaus-Tribüne und anschließendem Aftershow-Paket in der Sandburg.

Nah am Geschehen

Von dort gibt es einige Highlights zu erleben. Team Helix ist es aber besonders wichtig, allen Zusehern einen guten Blick auf das Geschehen zu ermöglichen. "Wir wollen möglichst stark in die Lüfte gehen", kündigt Christian Koll an. Dabei kommen auch einige Stapler zum Einsatz. Diese sollen die Performance vom Wasser zusätzlich zum Publikum bringen. In einer regelrechten Staplerchoreografie kann die Dynamik der Meereswellen nachempfunden und durch die Leistungsturner bespielt werden. Derzeit läuft ein Casting unter den besten Staplerfahrern des Landes.
Spektakulär verspricht auch ein Massenbild aus 100 Turnern zu werden, die spezielle Airtrack-Bahnen nutzen werden, um die Gischt sowie dahinziehende Wale und Delfine zu symbolisieren. "Die Geschehnisse am Wasser sollen nicht nur über das Bild erlebbar sein. Wir wollen auch mit Geschehnissen am Land arbeiten. Die Zuschauer sollen das Gefühl haben, mittendrin zu sein", so Christine Maria Krenn.

Großer Aufwand

Die benötigte Technik ist enorm: 250 Scheinwerfer werden positioniert, 54 davon in Urfahr. 120 Lautsprecher mit einer Gesamtleistung von 95.000 Watt werden den Donaupark beschallen. Dabei kommen modernste Geräte zum Einsatz, die teilweise erst nächstes Jahr im Handel erhältlich sein werden und bei der Klangwolke ihre Österreich-Premiere feiern. Besonders wichtig sind die 100 Quadratmeter großen LED-Video-Wände, die allen Zuschauern eine gute Sicht garantieren. Ermöglicht wird das durch eine Reihe von Sponsoren. Neben dem Hauptsponsor, der Sparkasse OÖ, sind heuer auch die Linz AG, die Wiener Städtische OÖ und Ernst Kirchmayr (Lentia City/Plus City) an Bord. "Es ist schön zu sehen, dass erfolgreiche Firmen der Stadt und der Bevölkerung etwas zurückgeben. Ein so großes Event wie die Klangwolke wäre aus dem laufenden Budget nicht finanzierbar", freut sich Klaus Luger.

Den ersten Trailer gibt's bereits hier zu sehen:
https://youtu.be/WV4hnO-KGUg
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