11.10.2017, 08:51 Uhr

Oberösterreich fehlen immer mehr Fachkräfte

Viele Metallarbeiter fehlen unter anderem als Fachkräfte. (Foto: Jeanette Dietl/Fotolia)
Bis zum Jahr 2030 werden am oberösterreichischen Arbeitsmarkt mehr als 121.000 Fachkräfte fehlen, so das Ergebnis des Fachkräftemonitors für Oberösterreich. Obwohl es immer mehr Nachfrage nach entsprechendem Personal gibt, können die Stellen wegen Mangel an Qualifikation nicht besetzt werden.

Betroffen sind vor allem technische Berufe, Gastronomie und Tourismus. In einigen Gebieten sind auch die Gesundheitsberufe vom Mangel erfasst. Um auf dieses Ungleichgewicht in Oberösterreich reagieren zu können, wurde eine sogenanntes "Fachkräfte-Screening" durchgeführt. Dabei wurden Angebot, Nachfrage und eventuelle Engpässe in den einzelnen oberösterreichischen Regionen mithilfe von Arbeitsmarkt- und Berufsausbildungsdaten analysiert.

"Ziel der Analyse ist, das aktuelle und das in Zukunft zu erwartende Ungleichgewicht zwischen Fachkräfteangebot und -nachfrage zu verringern. Dafür gilt es geeignete arbeitsmarkt- und bildungspolitische Maßnahmen zu ergreifen", sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl. Dieser sieht vor allem bei den Lehrlingsausbildung Potenzial, um dem Mangel entgegenzuwirken.
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