01.10.2014, 20:00 Uhr

Viel Abwechslung dank Doppellehre

Manuel Neumayer kann das Arbeitsleben nach der Lehrabschlussprüfung als Betriebslogistiker ... (Foto: Rubble Master)
Gute Lagermitarbeiter sind am Arbeitsmarkt gefragt. "Früher war der Beruf Lagerlogistiker nicht so bekannt. Seit die Lehre als Doppellehre angeboten wird, bringt die Berufsbezeichnung den hohen Stellenwert der Aufgabe zutage", sagt Gerald Hanisch, CEO beim Linzer Unternehmen Rubble Master. Einer, der die Lehre zum Betriebslogistikkaufmann derzeit absolviert, ist Manuel Neumayer aus Linz. "Die Abwechslung zwischen Büro und Lagerarbeit bringt jeden Tag neue Aufgaben mit sich. Außerdem kann ich nach dem Lehrabschluss sowohl im Lager als auch im Büro mitarbeiten", sagt der 21-Jährige. Als Lehrling rotiert Neumayer im Unternehmen und lernt so alle Bereich der Lieferkette kennen. Bereits im dritten Lehrjahr, ist Neumayer im Unternehmen voll integriert: Er macht etwa Urlaubsvertretungen, kommissioniert Waren und verschickt diese in die ganze Welt. "Ich kann die Lehre zum Betriebslogistikkaufmann allen empfehlen, die eine Mischung aus Büro- und Lagerarbeit suchen und sich für Güterverkehr im und außerhalb des Unternehmens interessieren", so der Linzer. Interessierte Jugendliche können sich bei der Berufsinformationsmesse von 8. bis 11. Oktober in Halle 6 Stand 131 persönlich über die Lehre bei Rubble Master informieren.

Ausgezeichnete Ausbildung

2013 erhielt das Unternehmen von der Wirtschaftskammer den INEO-Award. INEO steht für Innovation, Nachhaltigkeit, Engagement und Orientierung, also jene Werte, die einen ausgezeichneten Lehrbetrieb ausmachen. „Derzeit bilden wir zwölf Lehrlinge in den Berufen Mechatroniker/in, Baumaschinentechniker/in, Metalltechniker/in mit den Modulen Maschinenbautechnik und Konstruktion, Betriebslogistikkaufmann/frau und Bürokaufmann/frau aus“, sagt Hanisch. Für die Lehrlinge schuf Rubble Master eine Reihe von Initiativen wie etwa die „Lehrlingsstunde mit den Chefs“, für die sich beide Geschäftsführer, Gerald Hanisch und Günther Weissenberger, ein bis zwei Mal jährlich persönlich Zeit nehmen. Besonders wichtig sind auch die sogenannten Social Skills. Jeder Lehrling leitet daher einmal in der Lehrzeit ein gemeinsames Lehrlings-Projekt, wie beispielsweise technische Lösungen, den Aufbau einer Lehrlingsacademy oder einen Lehrlingsaustausch zwischen Werkstatt und Büro.
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