Hans Mayr: "Wir treten am 22. April an!"

Hans Mayr beim Unterschriftensammeln in Tamsweg.
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  • hochgeladen von Peter J. Wieland

LUNGAU, SALZBURG. Der Lungau war vergangenen Donnerstag und Freitag Salzburgs letzter Bezirk, wo Hans Mayr Unterstützungserklärungen, die ihm das Antreten bei der Landtagswahl am 22. April ermöglichen, sammelte. "Die Unterstützung in allen Salzburger Bezirken war enorm", freut sich der Gründer der "Liste Mayr Sbg". "In allen Bezirken haben wird die 100 Unterschriften bekommen. Wir treten an", zeigt sich Mayr voller Tatendrang.

"Eine Mietpreisobergrenze"

Als früherer Wohnbau- und Verkehrslandesrat setzt er freilich auch im aktuellen Wahlkampf verstärkt auf diese Themen, wie er den Bezirksblättern Lungau am Rande seines Aufenthalts in Tamsweg berichtete. Auf leistbares und lebenswertes Wohnen will Mayr weiterhin einen Schwerpunkt legen. So etwa fordert er für die nächste Legislaturperiode eine Entrümpelung der Bauordnung von "unsinnigen, teuren Auflagen" oder auch eine Mietpreisobergrenze von sieben Euro pro Quadratmeter im Bundesland. Zudem drängt er auf eine Umsetzung von kommunalen Widmungsplänen, die dem aus seiner Sicht "Problem der Zweitwohnsitze Herr werden".

Verkehr: "Weg fortsetzen"

Mayrs Landesmobilitätsstrategie sieht bis 2025 unter anderem den weiteren Ausbau des Radwegenetzes, der Park & Ride-Parkplätze oder auch die Zweckbindung der Einnahmen aus dem Verkehr vor. Auch das Öffi-Netz – besonders wichtig für entlegene Regionen im Innergebirg – will Mayr weiter ausbauen, die Fahrzeiten verkürzen und Busse modernisieren lassen. Den von ihm als Verkehrslandesrat eingeschlagenen "unglaublich erfolgreichen Weg" will er fortsetzen. Ein besonderes Ziel setzt er sich: "Ein landesweites 365-Euro-Jahresticket für das Salzburger Öffi-Netz."

Gemeinwohl-Ökonomie

"Immer weniger Leute verfügen über das große Kapital dieser Erde. Die Gefahr ist, dass der regionale Konsum dadurch mehr und mehr ausfällt", warnt Mayr, der seine Bürgerliste als Mittelstandspartei in wirtschaftlichen Fragen definiert. "Der Konsum ist der wichtigste Motor für jede Wirtschaftsentwicklung. Unser Ziel ist es, viel mehr KMU in die Regionen zu holen. Die Globalisierung hat viele Vorteile, kann aber auch sehr ungesund sein", betont er, denn das Wegbrechen des Mittelstandes hätte zudem eine Vielzahl an prekären Arbeitsverhältnissen zur Folge haben. "Jemand der bei uns Geschäfte macht und irgendwo in einem Steuerparadies seine Steuern zahlt, der sollte in Österreich und in Salzburg durchaus einen Standortnachteil haben, denn diese Unternehmen stehen in unmittelbarer Konkurrenz zur kleinstrukturierten heimischen Wirtschaft", bekräftigt Hans Mayr in Richtung internationaler Konzerne und Internet-Giganten.

Bildungsstandort stärken

In Sachen Familie und Bildung sieht Mayr vor allem Bedarf hinsichtlich der Stärkung des Ausbildungsstandortes mit Augenmerk auf technische Berufe. Zudem konstatiert er Nachholbedarf im Bereich der Kinderbetreuung.

"Ehrenamtliche versichern"

Ein Herzensthema Mayrs, der jahrelang selber Bezirksobmann des Pongauer Blasmusikverbandes war, ist der Bereich "Volkskultur und Ehrenamt". "Ich werde mich für eine vom Land finanzierte Unfall- und Haftpflichtgrundversicherung für alle, die im Ehrenamt tätig sind, einsetzen", verspricht der Politiker aus Goldegg.

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