Saublöder Fehler von Chris Pressler auf Sylt

Trotz eines Fehlers wurde Chris Pressler Gesamt-36. und bester Österreicher. Der Tamsweger ist zufrieden.
  • Trotz eines Fehlers wurde Chris Pressler Gesamt-36. und bester Österreicher. Der Tamsweger ist zufrieden.
  • Foto: Susanne Timm
  • hochgeladen von Peter J. Wieland

TAMSWEG. Der in Tamsweg geborenen Windsurfer Chris Pressler fuhr sich auf Sylt am Wasser zwar warm, bekam aber nicht mit, dass die Zieleinfahrt geändert wurde. Ein verhängnisvoller Fehler, wie sich später herausstellen sollte. Es war das letzte Rennen der Saison.

Guter Start
„Ich startete sehr gut ins erste Race und kämpfte lange um Rang zwei. Antoine Albeau, einer der Titelanwärter, hatte sich auf halber Strecke durch einen Sturz selbst eliminiert. Kurz vor der Zieleinfahrt entschied ich mich die Boje oberhalb zu passieren und wurde als Drittplatzierter qualifiziert. Das brachte mir die höchsten Punkte ein und verhalf am Ende Antoine Albeau zum Aufstieg, der sich durch meine Qualifikation gerade noch als vierter das Ticket für Runde zwei löste und seinem Weltmeistertitel näher kam“, erzählt Chris: „Sylt war seit 2005 meine 40. Teilnahme an einem Weltcup im Slalom Windsurfen. Aber so einen Fehler habe ich mir nur einmal, ganz zu Beginn meiner Karriere geleistet. Damals auch auf Sylt!“

Schwierige Fortsetzung
„Im zweiten Lauf des Tages schaffte ich knapp den Austieg in Runde zwei nicht. Durch einen sehr passiven Start zu weit in Lee verschenkte ich von Beginn an die notwendigen Meter“, berichet Chris weiter und fährt fort: „Am siebten Tag wurde eine dritte Elimination im Slalom gestartet. Die Nordsee bekam einen Swell ab und der Wind hatte auf Süd gedreht. Schwierige Bedingungen, da an den inneren Bojen der Wind massiv runterging. Ich entschied mich für das größte Material. Mit einem sehr guten Start weit in Luv, der Rest des Feldes entschied sich für einen Start weiter in Lee, kämpfte ich mit Weltmeister Björn Dunkerbeck um Rang drei in Runde eins und schaffte in sehr leichten Windbedingungen als Vierter den Aufstieg in die zweite Runde. Leider schaffte es die Racecrew an den folgenden drei Tagen nicht den dritten Durchgang fertig zu fahren. Wir hatten ab 16.30 Uhr stets ausreichend Wind, vom Morgen an Monsterbedingungen am Abschlusstag!“

Klatsche ins Gesicht
„Das war wie eine Klatsche ins Gesicht. Durch weitere Läufe wäre für mich eine Verbesserung im Worldranking um mindestens drei Plätze möglich gewesen!“ Am Ende reichte es für Chris Pressler für Rang 36 im 2012er Gesamtranking auf der PWAWorldtour. „Ich konnte nicht ganz mein gestecktes Saisonziel nicht ganz erreichen. Ich wollte unbedingt wieder in die Top 30 der Welt.“ Völlig unzufrieden ist der Tamsweger dennoch nicht.

Newsletter Anmeldung!

Du willst Infos, Veranstaltungen und Gewinnspiele aus deiner Umgebung?

Dann melde dich jetzt für den kostenlosen Newsletter aus deiner Region an!

ANMELDEN

Newsletter Anmeldung!


Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!




Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen