09.09.2016, 06:30 Uhr

Defekten Dingen eine zweite Chance geben im zweiten Reparatur-Café im Lungau!

Hans repariert hier gerade das, was Roland ins Café in St. Michael mitgebracht hatte.

Hobby-Heimwerker und Experten helfen Dinge instand zu setzen, am 1. Oktober, von 9 bis 12 Uhr, im Haus für Wirtschaft, Arbeit und Bildung in Tamsweg.

TAMSWEG. Nach dem Erfolg des ersten Lungauer Reparatur-Cafés im Mai im Umweltzentrum in St. Michael gehen die Veranstalter, der Abfallwirtschaftsverband Lungau sowie der Lungauer Bildungsverbund, in Bälde in die zweite Runde. Am 1. Oktober wird im Bezirkshauptort Tamsweg das Motto lauten: Nicht alles, was defekt ist, muss sofort weggeworfen werden; vieles davon kann nämlich repariert werden; oft sind nur ein paar Handgriffe notwendig!

Zwei Drittel Erfolgsquote

Beim Reparatur-Café in St. Michael konnten rund zwei Drittel der kaputten Gegenstände, angefangen von Möbeln über Textilien bis hin zu Elektrogeräten, wieder instand gesetzt werden. Es lohnt sich also vorbei zu schauen.

Und so funktioniert's!

"In den Reparatur-Cafés, die in Amsterdam ihren Ursprung haben, können Besucher gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern bzw. Experten mitgebrachte defekte Gegenstände begutachten und versuchen, diese wieder instand zu setzen", erklärt Peter Pagitsch, Geschäftsführer der Abfallwirtschaftsverbandes. Er führt aus: "Begutachtet werden Dinge, die die Besucher selber tragen können, zum Beispiel Haushaltsgeräte, kleinere Möbel, Kleidung etc. Ob die Reparatur gelingt, können wir freilich nicht versprechen. Jedenfalls ist das Ganze kostenlos. Benötigte Ersatzteile müssen natürlich bezahlt werden."

Ehrenamtliche Helfer gesucht!

Die Veranstalter sind freilich auf die Unterstützung von Heimwerkern und Fachleuten angewiesen, die die defekten Dinge reparieren. Wer sich engagieren möchte und beim Reparatur-Café in Tamsweg mithelfen möchte, der meldet sich bitte bei Leonhard Gruber im Lungauer Bildungsverbund.

Termin:

Das Reparatur-Café in Tamsweg findet am 1. Oktober 2016, zwischen 9 und 12 Uhr, im Haus für Wirtschaft, Arbeit und Bildung.
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