23.09.2014, 00:00 Uhr

Lungauer Hilfsgüter-Transport nach Rumänien

Die Lungauer Rot-Kreuz-Mitarbeiter sind in der rund 1.000 Kilometer entfernten Hermannstadt gerne gesehen. (Foto: RK Lungau)
HERMANNSTADT (pjw). Das Lungauer Rote Kreuz hat Medikamente bzw. Nahrungsergänzungsmittel von der Firma Ökopharm in Unternberg-Moosham, der Volkshilfe und mehreren privaten Spendern erhalten und diese Anfang September nach Hermannstadt transportiert.


"Seit der Wende 1990 pflegt das Lungauer Rote Kreuz Kontakte nach Rumänien", erzählt Bernhard Schilcher, Bezirksgeschäftsführer des Roten Kreuz Lungau. Er fährt fort: "Nach dem Sturz des damaligen Diktators Ceausescu und der damit verbundenen Öffnung der Grenzen, begann das Lungauer Rote Kreuz mit Hilfstransporten in den Raum Siebenbürgen. Vor mehreren Jahren intensivierte sich der Kontakt mit der Evangelischen Kirchengemeinde in Hermannstadt, welche eine Apotheke für hilfsbedürftige Menschen betreibt. Diese wird von ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen betrieben und gibt gespendete Medikamente an arme Menschen aus der Umgebung weiter."


Vor Ort konnten sich Schilcher sowie die weiteren mitgereisten Rotkreuz-Mitarbeiter, allen voran Bezirkrettungskommandant Anton Schilcher ein Bild über die Situation machen. "Gerade hinsichtlich Infrastruktur wie z.B. Autobahnen und Straßen kann man in den größeren Städten deutliche Verbesserungen bemerken, im ländlichen Raum sieht man auf den schlechten Straßen noch sehr häufig Pferdefuhrwerke fahren", so das Resümee der Lungauer.
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