09.11.2017, 05:00 Uhr

Mariapfarrer Geschwisterpaar legte alle auf die Matte

Sebastian und Elena Dengg aus Bruckdorf holten sich jeweils den Bundesmeistertitel 2017 im Judo. (Foto: Dengg)

Sebastian und Elena Dengg aus Bruckdorf holten sich jeweils den Bundesmeistertitel 2017 im Judo.

MARIAPFARR, MÜRZZUSCHLAG. Bei den ASKÖ-Bundesmeisterschaften in Mürzzuschlag stellten sich Elena und Sebastian Dengg aus Mariapfarr der starken nationalen Konkurrenz.

Trotz zweier Verletzungen holte Elena Dengg den Titel

Die 13-jährige Elena ging dabei als Jüngste ihrer Gruppe (U16 bis 57 kg) an den Start. Beim ersten Kampf konnte sie schon nach wenigen Sekunden eine Wertung für sich verbuchen. Durch eine missglückte Technik ihrer Gegnerin zog sie sich jedoch dann eine Verrenkung des Kiefergelenkes zu. Trotz starker Schmerzen rettete sich die junge Bruckdorferin über die Zeit, und konnte die Matte als Siegerin verlassen. In der nachfolgen Kampfpause wurde das verletzte Kiefergelenk notdürftig versorgt, was zu einer leichten Beschwerdelinderung führte. Somit war eine Fortsetzung des Bewerbes möglich und Elena kämpfte sich souverän ins Finale vor. Im Endkampf ging sie wiederum nach kurzer Kampfzeit durch eine Wurf in Führung. Jedoch auch in dieser Begegnung führte ein unglücklicher Wurfversuch der Gegnerin zu einer Muskelverletzung des linken Oberarmes. Aufgrund ihrer Kampferfahrung gepaart mit entsprechender Athletik konnte Elena ihre starke Gegnerin mit der unverletzten rechten Hand und diversen Fußtechniken auf Distanz halten und somit auch diesen Kampf als Siegerin beenden.

Sebastian Dengg ließ nichts anbrennen

Weniger vom Verletzungspech verfolgt war zum Glück ihr Bruder Sebastian. Obwohl der Mariapfarrer erstmals in der nächsthöheren Gewichtsklasse an den Start ging (U16 bis 66kg) ließ er sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen. Nach mehreren rasch absolvierten Kämpfen, die Sebastian mit Ippon-Würfen vorzeitig für sich entscheiden konnte, zog auch er ins Finale ein. In der entscheidenden Begegnung ging er wiederum nach kurzer Kampfzeit durch einen Wurf in Führung. Im nachfolgenden Bodenkampf ließ der Lungauer Judoka nichts mehr anbrennen, und holte sich durch eine Festhaltetechnik nochmals vorzeitig den Sieg.

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