18.11.2016, 12:32 Uhr

Tourismusjahr 2015/16 lockte mehr Gäste in den Lungau

Martin Sagmeister, Obmann der Ferienregion Salzburger Lungau.

Die Gästeanzahl/-ankünfte stieg von November 2015 bis inklusive Oktober 2016 um 10,43 Prozent.

LUNGAU (pjw). Im Tourismusjahr 2015/2016 konnten 318.733 Gäste (+ 10,43 Prozent bzw. 30.104 Pers.) begrüßt sowie ein Plus von 76.705 Nächtigungen auf 1.390.582 erzielt werden, ist man in der Ferienregion Salzburger Lungau erfreut.

Ein erfreulicher Sommer

In der Sommersaison 2016 (Mai bis Oktober) wurde im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 31.774 Nachtigungen (8,65 Prozent) auf 399.285 und ein Plus von 13.982 Ankünften (14,89 Prozent) auf 107.859 erzielt.

Auch Plus im letzten Winter

Obwohl Frau Holle letzten Winter – Saison 2015/16 – lange auf sich warten ließ und einen späten Start in die Wintersaison beschehrte, verlief diese für den heimischen Tourismus überaus positiv. Die Nächtigungen stiegen (November 2015 bis inklusive April 2016) um 4,75 Prozent auf 991.297. Auch die Zahl der Gästeankünfte legte im gleichen Zeitraum um 8,28 Prozent auf 210.874 zu.

Gründe für den Aufwärtstrend

„Das Ergebnis zeigt, dass der Weg der werbestrategischen Ausrichtung des Lungaus in die richtige Richtung geht und langsam auch Früchte trägt", konstatiert Martin Sagmeister, Obmann der Ferienregion Salzburger Lungau. Er erklärt: "Neben vielen Veranstaltungen wie beispielsweise der Landeseröffnung des Salzburger Almsommers am 19. Juni 2016 im Naturpark Riedingtal in Zederhaus oder das große Samsontreffen am 3. September 2016 in Mariapfarr wurde u. a. ein besonderes Augenmerk der touristischen Vermarktung auf den Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gelegt, da hier im Vergleich mit wenig finanziellem Aufwand sehr viel erreicht werden kann.“

Die Million ohne Obertauern

„Besonders erfreulich ist zudem, dass im letzten Tourismusjahr 2015/16 erstmalig über 1.000.000 Nächtigungen, gerechnet ohne Nächtigungen aus Obertauern, erreicht werden konnten", so Sagmeister. (Bei Obertauern-Nächtigungen wird der Lungauer Anteil, also ohne die Pongauer Seite, gerechnet.) "Auch kann der Lungau aufgrund der stetig steigenden Zahlen der Gästeankünfte, dem Trend hin zu kürzeren Aufenthalten ein wenig entgegenhalten. Verglichen mit Österreich verweilt ein Lungau-Gast länger bei uns, als der durchschnittliche Österreich-Gast. Auch wird immer deutlicher spürbar, dass Gäste tendenziell kurzfristiger und wetterabhängiger buchen“, stellt Sagmeister fest. „Daher werden trotz des sehr positiven Tourismusjahres auch weiterhin der persönliche Einsatz sowie zukunftsorientierte Investitionen benötigt werden, um den Salzburger Lungau wirtschaftlich abzusichern. Darüber hinaus braucht es einen branchenübergreifenden Zusammenhalt und natürlich auch Mut für Neues.“ Die aktuelle Buchungslage für die Wintersaison lasse vorsichtig optimistisch in die Zukunft blicken.
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