"Rupp's"
In diesem Margaretner Lokal gibt es 1.260 Whiskey-Sorten
- Rupert Hutter, genannt "Rupp", ist das Herz und die Seele des Lokals in der Arbeitergasse.
- Foto: Nathanael Peterlini/MeinBezirk
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Wer Whiskey mag, muss ins "Rupp's" in der Arbeitergasse 46. Der Betreiber Rupert Hutter hat dort mehr als 1.260 Whiskeyflaschen gesammelt und verköstigt sie zusammen mit herzigen veganen Gerichten.
WIEN/MARGARETEN. In den Tiefen Margaretens in der Arbeitergasse 46 verbirgt sich ein wahrlicher Schatz. Hinter einer unauffälligen Fassade ist das "Rupp's" der Traum eines jeden Whiskeyfans. Benannt ist das Lokal nach dem Spitznamen des Betreibers Rupert Hutter: "Hier drinnen darf man mich nur Rupp nennen", stellt er klar.
Er öffnet das "Rupp's" zwar jeden Tag erst um 18 Uhr, zumittag ist er aber bereits vor Ort: "Mein Gulasch muss lange köcheln und ich heize immer mit Holz auf, um die Wärme dann mit Elektrizität zu erhalten", erklärt der Betreiber.
Whiskey und vegane Speis'
Neu ist das "Rupp's" keinesfalls. Gegründet hat Rupp sein Lebenswerk vor inzwischen fast 34 Jahren. "Der 15. Mai 1991 war's", erinnert sich der Whiskey-Kenner noch genau. In vielerlei Hinsicht war er damit ein Pionier: Das "Rupp's" bietet - mit ein paar vegetarischen Ausnahmen - nur vegane Speisen an. "Niemand hat damals geglaubt, dass das hier funktioniert. Hat es aber", stellt Rupp stolz fest.
- Whiskey, so weit das Auge reicht. Die gemütlich eingerichtete Theke lädt zum Plaudern im Kreis ein.
- Foto: Nathanael Peterlini/MeinBezirk
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Gut essen kann man hier, mindestens gleich viele Gäste kommen aber fürs Trinken her. Denn was den Whiskey anbelangt, ist das Lokals bestens versorgt. Stolze 1.260 Whiskey-Sorten bietet er im Lokal zum Verkauf an. Die meisten Whiskeys kommen aus Schottland, aber auch die großen anderen Whiskey-Regionen sind im Sortiment vertreten.
Der Whiskey-Kenner hat sogar seine eigene Sorte brennen lassen: "Der ist sehr torfig, sehr rauchig, ganz nach meinem Geschmack. Etwas, was man eher später am Abend trinkt". Einen Lieblingswhiskey hat der Experte nicht, das hänge von der Laune und der Situation ab.
Nicht nur Starkes
Leute, für die Whiskey zu stark ist, sind im "Rupp's" ebenfalls bestens versorgt. Viele besondere Biersorten werden zum Verkauf angeboten, immer wieder kommt ein neues Bier des Monats.
Nicht immer hatte es Rupp leicht: "Grad am Anfang war es ein hartes Stück Arbeit. In der Corona-Phase kam dann eine weitere lange Durststrecke, Gott sei Dank ist das vorbei".
- Die Einrichtung des "Rupp's" trägt zu seinem Charme bei.
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Wie lang der 60-Jährige seinen Beruf noch vollführen wird, weiß er nicht: "Ich will, dass die Identität des ´Rupp's´ so bleibt. Es soll immer ein Ort sein für Leute, die guten Whiskey mögen, aber auch auf der Suche nach veganem Essen sind. Auf keines der beiden soll ein ´Rupp's´ der Zukunft verzichten".
Sogleich versichert er aber, dass er schon noch ein paar Jahre auf dem Buckel hat, um Menschen aus ganz Wien und außerhalb durch spannende Whiskeyverköstigungen zu führen und ausfallsreiche vegane Speisen vorzusetzen.
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