Interview in Mariahilf
Bezirksvizin Lessacher gibt den Ausblick auf die Vorhaben 2026
- MeinBezirk führte ein Interview mit Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Julia Lessacher (SPÖ), die Rede und Antwort stand.
- Foto: Pia Rotter/MeinBezirk
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Wie steht es um den Umbau der Gumpendorfer Straße? Wie geht es mit dem ehemaligen Naschmarkt Parkplatz weiter? MeinBezirk führte ein Interview mit Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Julia Lessacher (SPÖ), die Rede und Antwort stand.
WIEN/MARIAHILF. Neues Jahr, neues Glück – neue Vorhaben. So könnte man den politischen Jahresbeginn 2026 zusammenfassen, wenn man denn möchte. Klar ist: Auch in Mariahilf stehen 2026 einige Veränderungen für die Bezirksbewohnerinnen und - bewohner an.
Bezirksvizin Julia Lessacher (SPÖ) verrät im Interview mit MeinBezirk, was heuer auf Mariahilf zukommt. Demnach sollen etwa drei Seitengasse der Gumpendorfer Straße umgestaltet werden.
Fokus auf Gumpendorfer Straße
Üblicherweise führen wir das Neujahrs-Interview mit dem Bezirksvorsteher. Heute sprechen wir mit der Bezirksvizin. Wieso?
JULIA LESSACHER: Herr Rumelhart ist derzeit auf Reha. Ich hoffe, dass er bald frisch, motiviert und regeneriert zurück ist.
Wie geht es 2026 mit der Gumpendorfer Straße weiter?
Aufgrund der Verschiebung des großen Umbaus haben wir beschlossen, die Gestaltung von drei Seitengassen vorzuziehen. Die Oberflächengestaltung der Windmühlgasse startet im Frühjahr 2026, danach folgt die Fillgradergasse. Die Umgestaltung der Theobaldgasse ist für 2027 geplant. Durch Begrünung und Verkehrsberuhigung wird die Aufenthaltsqualität erhöht.
Und wie sieht es mit der Gumpendorfer Straße selbst aus?
Wir prüfen derzeit gemeinsam mit den zuständigen Dienststellen, an welchen Stellen der Gumpendorfer Straße dringender Sanierungsbedarf besteht. Mit den notwendigen Instandsetzungen der Fahrbahn sollen kleinere Gestaltungsmaßnahmen, wie beispielsweise Begrünungen, vorgezogen werden, die später in das große Projekt einfließen. Ein zentraler Punkt ist die Bevorrangung der Linie 57A. Die Haltestellenbereiche werden neu positioniert. Der Bus soll das Tempo vorgeben und somit vor dem Autoverkehr fahren. So soll die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h eingehalten und der Durchzugsverkehr eingeschränkt werden. Zudem gibt es mehr Platz für wartende Fahrgäste.
Blick auch auf den Gürtel
Wie werden die Maßnahmen finanziert?
Die Maßnahmen werden aus den bereits vorgesehenen Bezirksmitteln finanziert. Ergänzend gibt es städtische Förderungen für kleinere Projekte sowie Mittel der zuständigen Dienststellen für Sanierung und Instandhaltung.
- Nachdem der große Umbau der Gumpendorfer Straße warten muss, wird die Umgestaltung dreier Seitengassen vorgezogen. (Archiv)
- Foto: Daniel Dutkowski
- hochgeladen von Pia Rotter
Wie geht es mit der Situation am Gumpendorfer Gürtel weiter?
Die Zuständigkeit des Bezirks ist begrenzt, dennoch geben wir die Anliegen der Anrainer an die zuständigen Stellen weiter. Kurzfristig sollen Lösungen für die Nachbarschaft gefunden werden. Die Sitzmöbel unter der Pergola im nahegelegenen Fritz-Imhoff-Park wurden bereits entfernt, hier kommen noch Einzelsessel. Derzeit sind wir im Austausch, wie man diesen Bereich anders nutzbar macht und verhindert, dass sich hier größere Gruppen niederlassen.
Neugestaltung des Platzes
Gibt es Neuigkeiten vom Klimateam?
Ja, das Projekt „Klimahimmel“ in der Corneliusgasse wird 2026 umgesetzt. Dort bekommt die Volksschule einen begrünten Vorbereich mit Schatten- und Aufenthaltsqualität. Die Planung ist abgeschlossen, der Beginn der Arbeiten steht noch nicht genau fest, die Fertigstellung ist allerdings für 2026 vorgesehen.
Wie geht es mit dem ehemaligen Naschmarkt-Parkplatz weiter?
Die Arbeiten beginnen 2026 mit den Vorbereitungen der U-Bahn, die Oberfläche muss abgedichtet werden. Im Sommer startet dann die Neugestaltung des Vorplatzes, wo der Bauernmarkt wieder untergebracht wird. Die Bauphase 3, für den Flohmarkt, folgt 2027. Auch die Kettenbrückengasse wird angepasst, sodass sie optisch in den Naschpark übergeht und auf einer Ebene gepflastert wird.
Was wünschen Sie sich persönlich für 2026?
Ich wünsche mir, dass wir Mariahilf weiterhin zum Besseren entwickeln und trotz knapper Mittel mit individuellen Maßnahmen Qualität für die Bewohnerinnen und Bewohner erzeugen. Ein gutes Miteinander ist mir besonders wichtig, und dafür werde ich mich einsetzen.
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