Mattersburger Bahn
Bauarbeiten schreiten voran, Eisenbahnkreuzung Neudörfl wird gesperrt
- Die Bauarbeiten für die Unterführung in Neudörfl sind bereits in vollem Gange.
- Foto: ÖBB, Deutinger
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Im Bezirk Mattersburg gehen die Arbeiten zur Attraktivierung der Mattersburger Bahn in eine intensive Bauphase über. Im Fokus stehen Elektrifizierung, Modernisierung und der Ausbau der Infrastruktur entlang der Strecke. Besonders im Bereich Neudörfl kommt es ab Juni zu einer längeren Sperre der Eisenbahnkreuzung aufgrund der Bauarbeiten.
BEZIRK MATTERSBURG. Die Arbeiten zur umfassenden Attraktivierung der Mattersburger Bahn treten in eine neue, intensive Bauphase. Entlang der Strecke kommt es in den kommenden Monaten zu umfangreichen Maßnahmen im Rahmen des Elektrifizierungs- und Modernisierungsprojekts. Dazu zählen der Neubau von Unterführungen, die Auflassung von Eisenbahnkreuzungen sowie die Modernisierung von Bahnhöfen und Gleisanlagen.
- Viadukt in Bad Sauerbrunn mit Betonfundamenten für Lift und Stiegen als Baghnsteigzugang.
- Foto: ÖBB, Deutinger
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Sperre Eisenbahnkreuzung Bahnhof Neudörfl
Im Zuge der Bauarbeiten kommt es ab Juni 2026 zu mehreren Sperren von Eisenbahnkreuzungen entlang der Strecke. Zusätzlich werden im Raum Wiener Neustadt sowie im Bahnhofsumfeld bauliche Maßnahmen umgesetzt, die für den künftigen elektrischen Bahnbetrieb notwendig sind. Beim Bahnhof Neudörfl schreiten die Bauarbeiten zur Unterführung sowie zur Modernisierung des Bahnhofs zügig voran. Für die Umsetzung ist eine Sperre der Eisenbahnkreuzung vom 22. Juni bis zum 12. Dezember 2026 notwendig.
Die Verkehrsteilnehmenden werden über die Bickfordstraße (unter Berücksichtigung der geltenden Einschränkungen) sowie über die Schnellstraße S4 umgeleitet. Für das angrenzende Fabrikgelände wird eine gesonderte Umfahrung eingerichtet.
- Im Fokus stehen Elektrifizierung, Modernisierung und der Ausbau der Infrastruktur entlang der Strecke.
- Foto: ÖBB, Wallner
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Elektrifizierung und Modernisierung bis 2027
Die Strecke ist noch bis zum 12. Dezember gesperrt. Für die Fahrgäste wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Insgesamt investiert die ÖBB rund 143 Millionen Euro in die zukunftsfitte Infrastruktur. Bis 2027 wird die Mattersburger Bahn vollständig elektrifiziert. Parallel dazu werden Bahnhöfe und Haltestellen modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Erhöhung der Verkehrssicherheit durch die schrittweise Auflassung von Eisenbahnkreuzungen und deren Ersatz durch Unterführungen. Auch die Gleisanlagen werden erneuert und an die Anforderungen eines modernen, leistungsfähigen Nahverkehrs angepasst. Ziel ist eine deutlich attraktivere, schnellere und nachhaltigere Verbindung in der Region.
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