Integration klappt in Hirm

Betreuerin Rehab El Shikh (l) ist stolz auf ihre Klienten die im Gemüsegarten sichtlich einen grünen Daumen haben.
  • Betreuerin Rehab El Shikh (l) ist stolz auf ihre Klienten die im Gemüsegarten sichtlich einen grünen Daumen haben.
  • hochgeladen von Walter Klampfer

BEZIRK. In der Gemeinde Hirm finden Flüchtlinge seit November 2015 eine Unterkunft. Die regionale Flüchtlingsbetreuerin der Caritas, Rehab El Shikh, hat zur Zeit fünf Familien mit insgesamt 25 Klienten in der Unterkunft in Hirm in ihrer Obhut.
„Meine Hauptaufgabe besteht darin, den Klienten bürokratische Schritte abzunehmen und ihnen organisatorisch und administrativ unter die Arme zu greifen“, so Rehab El Shikh, die sich als Wegbegleiterin in die Eigenständig sieht und betont: „Es ist auch schön, wenn man Asylwerber und die Gemeindebevölkerung auf Festen gemeinsam feiern sieht.“

Integration funktioniert

Dass die Flüchtlinge seitens der Bevölkerung in der Gemeinde gut aufgenommen wurde, bestätigt auch Bürgermeisterin Inge Posch-Gruska: „Natürlich gab es anfangs auch einige Skeptiker, aber ich bin stolz auf die Hirmer, wie sie den Schutzbedürftigen begegnen und ihnen bei der Integration, die bei uns tadellos funktioniert, innerhalb der Gemeinde behilflich sind.“

„Würde gerne hier bleiben“

Lob kommt auch von den Asylwerbern, die sich in der Gemeinde sehr wohl und gut aufgenommen fühlen. Der 17-jährige Syrer Abdulah, er besucht das Gymnasium in Eisenstadt, beispielsweise hilft gerne auf Festen mit. „Alle sind sehr nett zu mir und das gemeinsame kochen von Schnitzel und Pommes hat viel Spaß gemacht“, so Abdulah, der, sofern seine Familie einen positiven Asylbescheid erhält, gerne in Hirm bleiben möchte.

„Möchte zum Tennisverein“

Herzlichst aufgenommen fühlt sich auch die 26-jährige Deqa, die aus Somalia kommt. „Da Sport meine größte Leidenschaft ist würde ich gerne beim Tennisverein spielen. Ich hoffe, dass Rehab mir das ermöglichen kann“, strahlt Deqa.

„Es ist sehr schön hier“

„Ich hatte anfangs Angst allein zu sein, doch ich konnte rasch neue Freunde finden. Ich finde es einfach schön hier“, erzählt die 14-jährige Mariam, die die NMS besucht.

Hirm als Vorbildgemeinde

Auch die Direktorin der Caritas Burgenland, Edith Pinter, bezeichnet Hirm als Vorbildgemeinde in Sachen Integration und betont: „Es war ein spannendes und herausforderndes Jahr, denn wir wollten den Flüchtlingen mehr als nur ein Dach über dem Kopf bieten. Ich hoffe, dass die Leute die wir betreuen gerne an die Zeit in der wir sie begleiten durften zurückdenken und das Gute weitergeben.“

Autor:

Walter Klampfer aus Mattersburg

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r
Die wichtigsten Nachrichten per Push Mitteilung direkt aufs Handy! Jetzt für Deinen Bezirk anmelden!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.