Neuer Busverkehr für Bezirk Mattersburg ab 2019

Illedits, Salamon und Niessl wollen Pendler einbinden.
  • Illedits, Salamon und Niessl wollen Pendler einbinden.
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  • hochgeladen von Walter Klampfer

BEZIRK MATTERSBURG. Im Zuge der aufgrund von EU-Vorgaben nötig gewordenen Neuausschreibung der regionalen Busverkehre in den Bezirken Mattersburg und Oberpullendorf wurden die Pendler direkt miteinbezogen. Über die Mobilitätszentrale gab LH Hans Niessl als zuständiges Regierungsmitglied eine umfassende Pendlerbefragung in Auftrag, die im März per Fragebögen und per Internet durchgeführt wurde.

Hohe Umfragebeteiligung

Die Beteiligung war, wie jetzt feststeht, hoch: „Insgesamt haben in beiden Bezirken rund 550 Buspendler bei dieser Befragungsaktion mitgemacht. Das ist ein beachtlicher Wert - immerhin war ein umfangreicher Fragebogen auszufüllen, um ein genaues Bild über das Nutzerverhalten und die Anliegen der betroffenen Pendler zu bekommen. Diese Ergebnisse werden selbstverständlich so umfassend wie möglich in die Planung der neuen Buslinien einbezogen“, zieht Landeshauptmann Niessl eine positive Zwischenbilanz.

12,5 Mio. Jahresinvestition

Der Neustart der Busverkehre in den beiden Bezirken wird mit Juli 2019 erfolgen. Betroffen sind alle regionalen Linien innerhalb der beiden Bezirke, aber auch Pendler-Linien Richtung Wien, Wiener Neustadt und Eisenstadt. Jährlich werden rund 12,5 Millionen Euro für die Busverkehre in den beiden Bezirken aufgewendet.

Adaptierungsbedarf gegeben

„Es ist wichtig, dass das Fahrplanangebot so gestaltet ist, dass es auch vom Fahrgast genutzt werden kann. Sieht man die Entwicklung des Bezirkes Mattersburg mit dem Zuwachs an großen Betrieben und der Arena, so ist mit Sicherheit ein Fahrplan-Adaptierungsbedarf gegeben“, betont SP-Bezirkschef Christian Illedits.

Klarer Auftrag zum Handeln

„Noch nie zuvor ist die Bevölkerung so direkt in die Gestaltung des Busangebotes eingebunden worden“, erläutert auch Mattersburgs Stadtchefin Ingrid Salamon, die die Umfrage als klaren Auftrag an die Verkehrsplaner sieht: „Die neuen Fahrpläne, Linien und Haltestellen sollen so genau wie möglich auf die Bedürfnisse aller Busfahrgäste abgestimmt werden.“

Wünsche der Pendler

Eines hat sich die Umfrage jedoch auch ergeben: Eine Grundzufriedenheit mit dem Bussystem in beiden Bezirken ist vorhanden – die Pendler wünschen sich aber längere Betriebszeiten am Abend, bessere Anschlüsse der Busse untereinander und auch zur Bahn, modernere Busse und eine verstärkte Anbindung an Einkaufszentren und neue Firmenstandorte.

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