30.10.2017, 08:40 Uhr

Aminger bleibt Ortschef in Loipersbach

Roman Amring und Erhard Aminger zeigten sich vor dem Urnengang zuversichtlich. (Foto: Renate Roth)

Erst die Stichwahl entschied über den Bürgermeister in der Gemeinde Loipersbach.

LOIPERSBACH. Die Ausgangslage in Loipersbach schien bei der Bürgermeisterwahl am 1. Oktober für SPÖ-Bürgermeister Mag. Erhard Aminger zu sprechen, da er auf rund 62 Prozent der Stimmen aus 2012 bauen konnte. Beim ersten Urnengang 2017 schenkten Aminger jedoch lediglich 48,31 Prozent der Wählerinnen und Wähler das Vertrauen. Der freiheitliche Spitzenkandidat Roman Amring erhielt 29,09 Prozent der Stimmen. Das machte eine Stichwahl nötig.

Amring: „Es wird knapp“

„Ich glaube, dass es eine ganz knappe Entscheidung wird – aber egal, wie es ausgeht, wir werden versuchen, die nächsten fünf Jahre mit allen Fraktionen gemeinsam zusammenzuarbeiten, um für die Gemeinde Loipersbach das Beste zu erwirken“, betonte der freiheitliche Bürgermeisterkandidat vor dem Urnengang.

Zuversichtlicher Ortschef

Weitaus zuversichtlicher zeigte sich SPÖ-Bürgermeister Erhard Aminger am Morgen des Wahltags: „Ich gehe mit Zuversicht in die Wahl, weil ich guter Stimmung bin.“

Als Bürgermeister bestätigt

Und diese Zuversicht sollte letztendlich nicht unbegründet sein. 464 Loipersbacherinnen und Loipersbacher schenkten dem SPÖ-Bürgermeister abermals das Vertrauen. Aminger konnte somit 55,90 Prozent der gültigen Stimmen für sich verbuchen.

„Viele Herausforderungen“

„Auch in Zukunft warten auf unser liebens- und lebenswertes Loipersbach eine Reihe von großen Herausforderungen, die wir nur gemeinsam lösen können“, bekräftigt Bürgermeister Erhard Aminger, der sich nach der Auszählung sichtlich erleichtert zeigt.

Optimistisch in die Zukunft

Mit 44,10 Prozent der Wählerstimmen gelang Herausforderer Roman Amring die Sensation freiheitlicher Bürgermeister in Loipersbach zu werden, nicht. „Die FPÖ-Loipersbach wurde vor 25 Jahren von Hans Tschürtz gegründet und hat von Beginn weg sehr gute Arbeit geleistet. Die Menschen sehen was wir leisten, was wir wollen und dass wir Gutes für die Bevölkerung tun“, so Roman Amring, der bereits optimistisch nach vorne blickt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.