Lokales
Eine Schule als Museum

Die Kinder der Volksschule Rothenburgstraße mit ihren Klassenprojekten.
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  • Die Kinder der Volksschule Rothenburgstraße mit ihren Klassenprojekten.
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Die Volksschule Rothenburgschule gestaltete in Zusammenarbeit mit dem Wien Museum ein wunderbares Schulprojekt

MEIDLING. Die Schulkinder warteten schon lange auf diesen großen Tag: Unter dem Motto „Zusammenleben in der Stadt“ arbeiteten sie zwei Wochen lang an einem Projekt, das viele Facetten des Stadtlebens durchleuchtet.

Unterstützung erhielten die Meidlinger Volksschüler vom Wien Museum. Das Projekt bewegte sich rund um die Themen Spielen, Bewegen, Essen und Arbeiten.

Stadtmauer in Meidling

„Vor dem Umbau des Museums kamen die Schülergruppen zu uns, doch seit dem Umbau kommen wir zu den Kindern in die Schule“, so Daniela Sommer vom Wien Museum. Sie und ihr Team haben auch einige Schaustücke mitgenommen. So kam auch ein Stück der Wiener Stadtmauer nach Meidling.

Die ausgewählten Themen sind sehr breit gefächert: Angefangen von der Schule im antiken Rom bis zum modernen Leben in der Stadt gestalteten die Schüler ihre Kunstwerke.

Eine Klasse bastelte historisch korrekte Schulsachen wie etwa eine Wachstafel. Christian von der 4B erklärte mit großer Begeisterung, wie die einstigen Schüler im römischen Reich ihre Hausaufgaben machten.

Schüler als Wegweiser

Mit der Wiener Ringstraße beschäftigte sich die Klasse 3A. Mit ihren Plakaten, Zeichnungen und selbst entworfenen Spielen beeindruckten sie die Besucher und Lehrer. Die Wegweiser für die große Führung durch die Klassen waren ebenfalls enthusiastische Schüler: Sie führten die Erwachsenen durch die Klassen mit einer Begeisterung, die den Kollegen vom Wien Museum um nichts nachsteht.

„Uns ist es sehr wichtig, dass wir mit außerschulischen Institutionen gemeinsam arbeiten und Projekte auf die Beine stellen", so Gabriele Edlinger, Direktorin der Volksschule.

Unter den Gästen war auch Bezirksvorsteher Wilfried Zankl (SPÖ). Er war fasziniert von den Arbeiten der Schüler: „Ich bin jedes Mal begeistert über solche Schulprojekte. Leider schaffen es solch positive Nachrichten nicht allzu oft in die Öffentlichkeit.“

Teppich als Landkarte

Besonders beliebt ist der große Teppich im Gymnastikraum: Er zeigt eine Karte von Wien. Darauf sehen die Schüler die wichtigsten Gebäude der Stadt und den Lebensraum verschiedener Tierarten. Damit lernen ihre Umgebung auf spielerische Weise besser kennen.

„Der Teppich ist bei jeder Schule enorm beliebt,“ weiß Daniela Sommer vom Wien Museum.

Autor:

Martin Jelicic aus Döbling

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