Bauchs Weltuhr ein Opfer der Bagger

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WOLKERSDORF. 39 Jahre lang war Hermann Bauchs Weltuhr ein Denkmal für die Entstehungsgeschichte der Erde und des Menschen. 39 Jahre lang ziert sie den Vorplatz der Wolkersdorfer Volksschule. Nun soll sie ein Opfer des Umbaus werden. Eine Ironie in sich, steht doch das Werk selbst dafür, wie klein die Rolle der Menschheit in der Gesamtheit der Erdgeschichte ist.

Gefahr im Verzug

WUI-Stadtrat Christian Schrefel schlägt Alarm: "Es soll in den nächsten Tagen abgetragen werden. Es ist Gefahr im Verzug." Die Anwesenheit der wegen des Umbaus der Volksschule vor Ort stehenden schweren Baugeräte soll für den Abriß oder das Abtragen des 50 Tonnen schweren Objekts genutzt werden, bestätigt Bürgermeisterin Anna Steindl. "Wir haben für eine Entscheidung ein Zeitfenster von zwei Wochen."
Erste Gespräche mit dem Sohn des Künstlers Hermann Bauch sollen bereits zu Jahresbeginn geführt worden sein.
Die Kosten eines Abrisses bewegen sich zwischen 2.000 und 3.000 Euro; ein Abtragen 15.000 Euro. Dazu kommen dann noch die Kosten der Lagerung und Wiedererrichtung.

Prüfung eingeleitet

Die stellvertretende Landeskonservatorin für Niederösterreich Marigt Kohlert weist eine Zuständigkeit für das Objekt zurück: "Auf Grund des zu geringen Alters erfüllt die Weltuhr noch nicht die Kriterien des Bundesdenkmalamtes."
Das Kulturamt des Landes Niederösterreich, dass damals als Finanzier involviert war, prüft aktuell den Sachverhalt. Zu klären sind die Fragen, wie hoch die Errichtungskosten 1979 und deren Verteilung war, sowie den aktuellen Schätzwert des Objektes. Mit einer konkreten Stellungnahme wird nächste Woche gerechnet.

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